#124 - Kinderrechte im Alltag leben mit Kristin Ander
Shownotes
Kinderrechte kennen ist eine Sache – sie im Alltag wirklich zu leben, eine ganz andere. In dieser Folge wird es konkret.
Zu Gast ist Kristin, Fachberaterin für Kinderschutz und Kinderrechte bei Kindertagesstätten Nordwest in Berlin, einem Träger mit über sechzig Einrichtungen. Sie erzählt vom Projekt „Gute Kitas leben Kinderrechte" und nimmt uns mit in den Alltag: Was passiert bei Konflikten, beim Essen, im Morgenkreis – und wo werden Kinderrechte dabei ganz leise verletzt?
Wir sprechen darüber, warum der erste Schritt immer bei den Fachkräften selbst beginnt. Warum Codewörter zwischen Kolleg:innen keine gute Idee sind. Und was „erzwungene Gemeinschaft" mit Kinderrechten zu tun hat.
Eine Folge voller ehrlicher Einblicke und ganz konkreter Ideen für die Praxis.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ja genau, weil Gemeinschaft ist ja ein Gefühl von Gemeinsschaft.
00:00:05: Dass ich sozusagen selbst entscheide mit wem wo bilde ich Gemeinsicht und nicht eine erzwungene Gemeinschafe das ist dann auch kein Gemeinschaffensgefühl sondern eine scheinbare Gemeinschau.
00:00:18: Der Kita-Podcast
00:00:19: von Lea Wedewad.
00:00:23: Ich beschäftige mich hier
00:00:24: mit einer achtsamen gewaltfreien
00:00:27: und bedürfnisorientierten Begleitung von Kindern in der die Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen aller Beteiligten im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.
00:00:51: gut befreundet, wegen unserer Kinder.
00:01:01: Und wir haben viel zu tun gehabt auch miteinander aus beruflichen Gründen.
00:01:05: also uns verbinden da so berufliche Themen immer wieder und ich freue mich einfach wahnsinnig dass wir heute das meine Podcast bringen können was wir vielleicht so abseits manchmal angesprechen haben und mich interessiert es ja auch immer sehr und ich glaube die Zuhörerinnen auch.
00:01:23: Ist denn so deine Berufsbezeichnung?
00:01:26: Und was sind da so deine Aufgaben, magst du da überall mal ein bisschen erzählen.
00:01:30: Ja kann ich, mach' ich voll gerne!
00:01:32: Also ich arbeite als Fachberatung für den Bereich Kinderschutz und Kinderrechte für Kitas.
00:01:41: Ich arbeite beim Kindertagestättenamt West.
00:01:44: Das ist Berlin also ein Berliner Eigenbetriebsträger sozusagen und wir haben über sechzig Kita-Einrichtungen Und meine Aufgabe ist es dort auf der Träger-Ebene, alles was so rund um das Schutzkonzept zusammenläuft.
00:01:58: Da die Fähnen in der Hand zu haben und alles sozusagen Kinderrechte in unsere ganzen Kitas zu bringen und die Transparenze halten, dass sie geliebt werden können – das ist so meine Aufgabe!
00:02:11: Genau, deswegen bist du
00:02:12: ja auch hier.
00:02:13: Das freut
00:02:13: mich hier.
00:02:14: Weil genau die Folge davor war ja mit Herrn Maywald da ging es sehr um die gesetzlichen Voraussetzungen was Kinderrechte angeht und ich habe so sehr gehofft wenn du darauf bist dass wir da sozusagen sehr praktisch werden können und sehr in die Tiefe gehen können was eigentlich Kinderrechtsleben heißt.
00:02:37: und das ist ja auch ein Projekt was ihr Ich weiß gar nicht, ist das ein Projekt?
00:02:41: Ist es ein Ziel, dass ihr sagt Kinderrechte leben ist so euer großes Ziel in Träger.
00:02:50: Ist das ein Projekt was ihr da lebt?
00:02:52: oder das heißt ja gute Kita als Leben und Kinderreichte?
00:02:55: Magst du darüber ein bisschen erzählen?
00:02:57: Darüber
00:02:57: mag ich gerne etwas erzählen!
00:02:59: Das Projekt gibt es sozusagen initiiert von allen Eigenbetrieben in Berlin.
00:03:03: Davon gibt's fünf Stück und von einer Fachschule, die Erzieherinnen- und Erziehe ausbildet – die Fachschulde Bronclousio.
00:03:10: Die haben sich sozusagen alle gemeinsam im Jahr zwei tausendundzwanzig überlegt.
00:03:14: hey wir brauchen was um Kinderrechte im Kitaalltag wirklich leben zu können und dass da wird das die Kinderrecht auch bei den Kindern ankommen.
00:03:24: Und in den letzten Jahren gab es sozusagen das erste Treffen mit wichtigen Flüsselpersonen, der jeweiligen Einbetriebe und der Fachschule.
00:03:33: Das sind alles vorwiegend Fachberatungen aber auch Kita-Leitungen, Bereichsleitungen... Und da war ziemlich schnell klar, dass Kinderrechte in den Alltag zu bringen nur funktioniert.
00:03:45: Wenn Fachkräfte daran wirklich beteiligt sind wie Kinderreichte ankommen und auch wenn Kinder beteilicht werden.
00:03:52: Sonst wird das sozusagen nicht.
00:03:54: Seit dem Jahr ist es seit dem Jahr zwölf.
00:03:56: Und der große Auftakt dann lief eine lange Vorbereitungsphase.
00:03:59: Ich bin erst im Jahr zweitausendundzwanzig mit eingestehen Und der große Auftakt war dann im Jahr ist es ein großes Beteiligungsprojekt, in dem alle Fachkräfte der Berliner Kita sozusagen der Eigenbetriebe mit dabei sind und daran arbeiten Kinderrechte den Kita-Alltag zu bringen.
00:04:22: Okay ich glaube das ist ja auch eine große Aufgabe.
00:04:25: so würde ich sagen wie Ich stelle mir das jetzt so vor, du trittst deinen Job an, und dann bekommst du den Auftrag.
00:04:34: So soll ich die Kinderrechte lebendig werden lassen.
00:04:37: Das ist mit meinen Eins meiner Arbeitsfelder.
00:04:41: Und wie bist du da rangegangen?
00:04:43: Also was waren so die Schritte?
00:04:45: Was waren vielleicht auch die ersten Schritte um zu sagen ja, dass kriegen wir in die Kitas praktisch.
00:04:54: Also, ein Teil war ja schon da.
00:04:56: Die Gruppe hat ja schon sauer zu sagen vorgearbeitet und auch schon so ihr sagen Ideen entwickelt.
00:05:00: Und ich bin da einfach mit reingesprungen also auf den Zug auf die Bewegung aufgesprungen und reinbringen.
00:05:08: Die Kinderrechte in den Kita-Alltag funktioniert nur dann wenn wir wirklich intensiv mit den Fachkräften arbeiten.
00:05:15: Man kann sich ja ohne Ende Material runterladen zu den Kinderrechten man kann sich einen Vorschrag anhören für den Kinderrecht.
00:05:23: Allerdings ist da dann immer das Problem, dass die Fachkraft in der ausübenden Person, die ihr eigenes Werkzeug ist selbst aber vielleicht gar nicht nie profitiert konnte von den Kinderrechten.
00:05:36: Und um Kinderrechte wirklich bei den Kindern ankommen zu lassen beginnt erst mal mit den Fachkräften zu arbeiten.
00:05:41: also hey ich bin die Fachkraft!
00:05:43: Ich bin das Werkzeug was in der Kita arbeitet.
00:05:46: und dazu gehört vielleicht auch erstmal anzuerkennen, dass es in einer eigenen Kindheit keine Kinderreichte gab dass es in der eigenen Kindheit ganz viele Verletzungen gab.
00:05:55: Und erst, wenn ich das anerkannt habe und dem Raum gegeben hab für eventuell Trauer vielleicht aber auch für Freude ... Für alles was da sozusagen kommt erst dann kann der nächste Schritt tatsächlich passieren zu sagen ah okay so ging's mir und jetzt mach' ich's anders oder jetzt mache ich's genauso je nachdem welche Erfahrungen da
00:06:16: sozusagen
00:06:16: gekommen sind.
00:06:18: Also das
00:06:19: heißt Methodisch ist der Weg ganz stark über die biografische Selbstreflektion heraus.
00:06:26: Das ist ein Punkt, also ... Alle unsere Methoden haben immer Teile der Selbstreflektion dabei, aber auch irgendwie ... das ist immer so aufgebaut.
00:06:36: Es gibt sozusagen den Input-Teil und dann gehen die Fachkräfte in den jeweiligen Workshops, sind Indikators und gucken, wir sind denn unsere Alltagssituation?
00:06:43: Ich gehe erst mal nur an die Beobachtung nicht beobachte, erst mal unsere Alltagssituation!
00:06:47: Und dann trifft sich die Gruppe wieder und dann wird sich ausgetauscht über Alltagssituationen und wo schon Kinderrechte gelebt werden, aber wo welche verletzt werden.
00:06:55: So, und dann kommt Der wichtigste Punkt, weil ich stelle immer wieder fest, dass die Teams relativ gut sehen können, wann Kinderrechte verletzt werden.
00:07:06: Was denen auch fehlt ist so was wie ... Aber was mache ich denn stattdessen?
00:07:11: Also... Wie bei allen Menschen, also uns auch bei Kindern wissen wir das.
00:07:14: Wir sagen Kinder ja auch auf was sie nicht dürfen.
00:07:16: aber eigentlich müssen wir denen erklären was wir von ihnen wollen warum es wichtig ist und dass brauchen Fachkräfte auch.
00:07:24: Wir brauchen dann Handlungsalternativen andere Ideen.
00:07:26: wie kann man's anders machen?
00:07:29: Und statt immer nur so nicht
00:07:31: Ja, das war ja übrigens auch der Auslöser.
00:07:34: Warum wir sozusagen ... Wir haben es am Ende Bedürfnisorientierte Pädagogik genannt weil wir immer gesagt haben, wir wollen benennen was nicht in Ordnung ist also welche was alles Verletzende verhalten zwei sind aber da halt nicht hängen bleiben sondern immer immer dahin kommen zu sagen ja was ist denn die Handlungsalternative?
00:07:51: wie kommen wir zur Handlungssicherheit?
00:07:53: und ich glaube dass ist unglaublich wichtig einfach da sicherer zu werden.
00:08:00: Wenn du mit Fachkräften zusammenarbeitest, was würdest du sagen?
00:08:04: Was sind die häufigsten Erkenntnisse von Fachkräftin, wo sie die eigenen Kinderrechte nicht leben durften.
00:08:10: Hast du da so ein ... Kommt da sowas immer wieder?
00:08:15: Ich glaub, der Fall hat mir ganz viele Sachen einen, die immer und immer wieder kommen.
00:08:19: Aber was ganz oft gehört wird ist dass die eigene Meinung gar nicht gezählt war.
00:08:26: Die war gar nicht wichtig auch die eigenen Gefühle dass die nicht anerkannt wurden.
00:08:31: Ich hab jetzt das letzte Jahr über mit Fachkräften alles rund um Kinderrechte und Konfliktbewältigung erarbeitet, da kam ganz viel auch bei den Fachkräftinnen, die ich einmal im Schnitt gesehen habe immer die gleichen, wo auch Tränen geflossen sind.
00:08:46: Die haben gesagt, krass!
00:08:48: Ich arbeite so lange schon in dem Beruf und jetzt merke ich, dass ich ganz viel nicht gesehen habe... Dann kommt dann auch schnell, ich mach alles falsch.
00:08:58: Das ist gut, dass du es jetzt siehst und jetzt kann man den nächsten Schritt machen.
00:09:04: Jetzt kann man's anders machen und dann irgendwie mal mitzugeben.
00:09:09: Die Kinder brauchen ja keine perfekten Erwachsenen, die alles richtig machen.
00:09:12: Sondern die brauchen Erwachsene, denen auch sagen, das war blöd wie ich es gestern gesagt habe.
00:09:17: Wie gingst ihr damit?
00:09:18: Und wie können wir uns das nächste Mal anders machen?
00:09:22: Das hat auch ganz viel damit zu tun, wie ich mit eigener Schaden umgehe.
00:09:27: Also kann ich diese Schaden fühlen und anerkennen?
00:09:31: Und dann sagen ... Hey!
00:09:33: Ich hab ja mein Bestes gegeben.
00:09:35: Jetzt kann ich es anders machen oder das so annehmen.
00:09:39: Oder muss ich das stark abwehren.
00:09:42: Weil ich das Gefühl habe, sonst verliere ich meinen Wert als Mensch, als Fachkraft.
00:09:48: Es ist ja so viel ... Veränderung auch in einem selbst als Mensch, glaube ich so.
00:09:54: Und
00:09:55: in dem Zusammenhang was auch an diesem Beteiligungs-Workshop einfach wirklich einer der meiner Haupterkenntnisse waren, da fließen ja dann also da kommen immer zusammen Fachkräfte aus allen Ecken von Berlin die wir zusammen geworfen sind das wird nicht gesagt die und die die Kita sondern es ist ein bisschen ja auch zufällig.
00:10:13: die arbeiten alle anders.
00:10:14: Manche arbeiten offen, manche arbeiten in Gruppen, mancher arbeiten mit ganz vielen Familien, die Probleme mit sich bringen.
00:10:22: Ganz unterschiedlich.
00:10:23: und meine Haupterkenntnis ist tatsächlich wie wir es auch bei ihren Kindern wissen, am besten können Fachkräfte von Fachkräften lernen.
00:10:31: Da geht's gar nicht darum, dass jemand höher gestellt ist oder nur eine Leitung, Fachberatung, Bereichsleitung wäre auch immer.
00:10:37: aber ... dann in den Aussage zu gehen.
00:10:39: Fachkräfte unter Fachkräften, Heavy macht ihr das?
00:10:42: Wie schafft ihr das umzusetzen?
00:10:44: Das funktioniert am besten!
00:10:45: Das ist wie wenn man sagt die Pier-Azit tatsächlich am besten auch bei den Kindern.
00:10:50: Das funktioniert es ja auch.
00:10:51: Ja, total.
00:10:56: Lass uns mal jetzt geacquet werden.
00:10:59: Du hast gerade schon die Konflikte angesprochen.
00:11:04: Wo werden da Kinderrechte sichtbar?
00:11:11: innerhalb von Konflikten Kinder recht schnell übertreten, wenn Fachkräfte-Konflikte begleiten.
00:11:18: Hast du da so Beispiele?
00:11:21: Also zum einen möchte ich einfach sagen dass Kinder Rechte auf Konflikte haben.
00:11:25: also das ist einfach man... Das ist so wichtig dass Kinder die Chance haben konflikte zu haben weil oft werden sie ja nicht.
00:11:34: Also, die werden nicht gut anerkannt.
00:11:35: Die haben nicht so einen guten Stellenwert wie Spielen oder andere Sachen, wo wir schnell sehen, dass Kinder Freude haben.
00:11:43: Aber Konflikte und soziale Auseinandersetzung gehören einfach zu unserem Alltag dazu.
00:11:48: Verletzt werden die Kinderrechte ganz oft dann weil wer als Erwachsene die Fachkräfte ja ganz oft schon im Plan hat, wie der Konflikt gülst wird.
00:11:56: Der Konflik findet irgendwo in der Kita statt.
00:11:58: einer pädagogischen Fachkraft sieht es Jetzt geh du mal dahin, jetzt mach mal das.
00:12:05: Es wird ganz schnell für die Kinder übernommen und dann ist es einfach ... Meine eigene Meinung wurde gar nicht gehört.
00:12:11: Ich hatte gar nicht die Chance selbst zu versuchen eine Auseinanderzusetzung zu gehen.
00:12:16: So eventuell gibt's auch gleich eine Bestrafung.
00:12:21: Das passiert ja auch schnell.
00:12:22: Dann sind wir ganz schnell tatsächlich, dass Gewalt ausgeübt wird.
00:12:26: also da werden dann schnell viele Also Kinderrechte verletzt.
00:12:31: Welche sind das?
00:12:33: Und welche Kinderrechten werden da berührt?
00:12:37: Bei den Konflikten haben wir auf jeden Fall in Artikel drei, also wohl des Kindes, dass kein Kind auch nicht entäter und Opfer eingeteilt werden oder es zu Bestrafungen kommt ... Das ist total wichtig.
00:12:49: Dann auch Schutz auf Privatsphäre.
00:12:51: Auch das ist ein riesiges Thema.
00:12:53: bei Konflikten, also wie oft in Konfliken gesagt wird ... Nee, wir bleiben jetzt hier sitzen bis ihr den Konflikt geklärt habt.
00:13:01: und gerade wenn ich in der Emotion bin im Adrenalinausschub oder noch voll geflutet bin mit Stresshormon dann darf ich vielleicht auch einfach gehen.
00:13:13: Jeder Erwachsene, da wissen wir irgendwie ... Ich brauche irgendwie eine Nacht zu schlafen oder sonst irgendwas.
00:13:18: von Kindern wird oft verlangt, dass das jetzt geklärt wird.
00:13:23: Dann das Recht auf Beteiligung?
00:13:26: Also wie kam es dem Streit?
00:13:27: Was möchte ich überhaupt lösen?
00:13:29: Wie geht's mir dabei?
00:13:31: Das sind die Rechte, die bei Konflikten mit dabei sind.
00:13:36: recht auf gewaltfreie Erziehung.
00:13:38: Total, wenn es um Strafen geht zum Beispiel würde da ja auch Thema sein.
00:13:44: Okay dann gehen wir mal weiter.
00:13:48: was sind so typische Situationen beim Essen?
00:13:51: Also ich finde Essensituationen sind ja oft sehr heikel.
00:13:55: also gerade weil Essen einfach auch sowas fundamentales ist sowas elementares dass da viel innerlich in vielen Menschen sehr konfliktreiches schon vorhanden ist.
00:14:11: Wenn ich die Fortbildung gebe zu irgendwelchen Themen, irgendwie landen will immer wieder beim
00:14:15: Essen weil das so
00:14:18: ja konfliktreich sein kann.
00:14:20: was sind dann so typische Situation bei denen Kinderrechte missachtet werden?
00:14:26: Beim ersten
00:14:27: Kosteklacks?
00:14:29: also man denkt nur mal es gibt Es gibt ihn nicht,
00:14:32: aber er kommt.
00:14:32: Es gibt den noch?
00:14:33: Ich weiß
00:14:35: es auch.
00:14:36: Und auch da ist wo dabei ... Also wenn wir auf Wachstum wollen wir nicht sagen hier auf jeden Fall du musst einmal kosten also das wollen wir nichts machen.
00:14:45: dann überhaupt wann wir essen wie viel wir essen.
00:14:47: also es gibt immer wieder Momente wo wo dann an den Kindern doch einfach aufgetan wird wo sie doch nochmal animiert werden doch nochmal eine Kartoffel zu essen doch nochmal das Fleisch aufzuessen immer wieder auch, obwohl es Verletzungen gibt.
00:15:02: Also wo Kinderrechte nicht berücksichtigt werden.
00:15:07: Zeit ist ein wahnsinniger Faktor in Kitas.
00:15:10: Es gibt immer nur festes Sideslotts.
00:15:13: Ja, es gibt nirgends wo im Alltag sonst einen Moment, wo entschieden wird, wo ich sitze auf den Kita-Alltag entscheiden.
00:15:20: Fachkräfte immer noch, wann welche Kinder sitzen?
00:15:25: Auch das Recht auf Beteiligung, das ist einfach immer wieder ein Thema.
00:15:29: Ich war auch mal in einer Kita da und die hatten erst eine Fortbildung zu ... gesunde Ernährung und so.
00:15:37: Also das heißt, bevor ich da war hatten die darüber gesprochen was ist gesunde Ernehrung?
00:15:42: Und da hatte die Referentin ihnen wohl gesagt dass Kinder aus gesundheitlichen Gründen irgendwie vier stundenlang oder ich weiß jetzt detail ich will es nicht falsch sagen nichts essen sollen weil das für den darm irgendwie besser sei oder so.
00:15:57: und wenn ich da
00:15:58: halt aus kinderrecht sich drauf gucke ist es doch echt kritisch zu sehen oder
00:16:03: Total.
00:16:04: Ja, und wir wissen ja auch nicht was hat das Kind vorher vier Stunden gegessen?
00:16:07: Wir wissen dann überhaupt nicht ob es vielleicht nur auf dem Weg zur Kita ein Stück Apfel gegessen hatte und erst um neun da war und dann nee, nee jetzt musst du vier Stunden warten bis es wieder Essen gibt.
00:16:18: Und es gibt einfach Kinder die wirklich mit eins, zwei Mahlzeiten gut sich über den Tag halten können, Kinder viele kleine Mahlzeiten essen.
00:16:27: Auch dort ist es beim Essen so tatsächlich ... Oft ist es auch, dass die Fachkräfte ein gutes Beispiel brauchen.
00:16:34: Wenn ich nicht weiß wie eine Essenssituation gestalten kann wo alle Kinderrechte berücksichtigt werden dann ist das super schwer umzusetzen.
00:16:42: Auch wenn ich nur aus einem Buch lese und da lade ich immer wieder einen zu schauen wo kann ich hospitieren?
00:16:47: Wo läuft's richtig gut?
00:16:49: Und es gibt Kitas die haben das richtig gut also die ich auch kenne wo ich öfters bin die dann Kinder einen Kaffee haben, wo es einen Mittagsslot von elf bis dreizehn Uhr gibt.
00:17:03: Wo die Kinder selbstständig hingehen können.
00:17:05: Also ... wo sie sehen, ah, ist ein Platz frei!
00:17:09: Die machen das zumindest an der Kita und ich im Kopf halt mit Wäscheklammern.
00:17:13: Da findet an so einem Infopoint für die Kinder Wörscheklammern.
00:17:16: Wenn eine Wörcheklammer da ist, dann ist auch ein Platz im Restaurant frei.
00:17:19: Dann nehmen Sie sich die Wörchenklammer und gehen ins Restaurant rein.
00:17:23: Vorne steht immer ein Teller was es gibt.
00:17:24: Und wissen Sie auch, was sie selbst brauchen?
00:17:26: Dann können Sie gucken ... Ich brauche einen tiefen Teller, ich nehme Löffel oder Gabel dazu.
00:17:31: Dann suchen Sie sich einen Platz.
00:17:33: Dann fangen Sie ja auch an, wenn Sie Hunger haben!
00:17:34: Also Sie müssen nicht warten auf ein anderes Kind.
00:17:37: Es wird nicht erwartet, dass ein Tischbruch stattfindet oder sonst irgendwas.
00:17:41: Und wenn Sie fertig sind, gehen Sie.
00:17:44: So, und dann ist es die Aufgabe der Fachköpfe sich gut abzusprechen.
00:17:47: Und dieses Restaurant begleiten irgendwie sozusagen einmal abzukreuzen, welche Kinder da waren.
00:17:52: Dann hat auch die Kinder, die nicht selbstständig dran denken, sie einfach noch mal einzuladen.
00:17:56: Hey!
00:17:56: Es gibt noch die nächsten dreißig Minuten Essen.
00:17:59: Magst du dir einmal anschauen was es gibt?
00:18:01: Magst Du einmal wenigstens irgendwie zur Ruhe kommen oder was trinken im Restaurant, dass du einmal ein wenig da gewesen bist ... So, das ist die Aufgabe und es funktioniert richtig gut.
00:18:12: Ich höre dann ganz viele Fachkräfte sagen ... Ja aber wir müssen doch eine Gemeinschaft sein!
00:18:18: Wir müssen doch Eine Gemeinsschaft bilden.
00:18:20: und der Gemeinschöpf bedeutet auch, dass wir gemeinsam ab Tisch alle sitzen oder gemeinsame Tischbrüche eben sagen.
00:18:28: Ich hör das eben häufig, dass dann Fachkräften mit dem Aspekt der Gemeindschaft argumentieren.
00:18:34: Wie siehst du das
00:18:35: aus?
00:18:35: Da steht Gemeinshaft Da ist Gemeinschaft.
00:18:38: Und auch dort in diesem See, es gibt immer Kinder, denen es wichtig ist gemeinsam essen zu gehen.
00:18:45: und die Gemeinschäft, die wir wählen sind ja unsere selbstgebührte Gemeinschafters Erwachsenen.
00:18:49: Das darf man einfach nicht vergessen!
00:18:51: Ich gehe auch nur mit den Menschen im Mittagessen und verbringe meine Pause, die ich halt wirklich mag.
00:18:58: Und auf meiner gewählten ... Meine Familiengemeinschaft ist meine Familie in Gemeinschaft mit der ich essen gehe.
00:19:04: Auch dort sehe ich das oft Kinder zu sagen hey wir warten bis drei Wascheklammern da sind weil wir wollen gemeinsam Essen gehen.
00:19:11: oder dann gibt es natürlich auch die Abstimmung einfach mit den Fachkräften, die in dem Restaurant das begleiten.
00:19:16: Hey wir wollen dann essen gehen!
00:19:17: Man kennt ja die Kindern im Kita Alter man weiß schon ah da gibts Die Fünferklicke, die immer gerne zusammen ist.
00:19:24: Die gehen gern gegen Ende, essen die größeren.
00:19:27: Also man kennt ja dann die Kinder das ist ja die Gemeinschaft.
00:19:32: Ja genau weil Gemeinsschaft ist ja ein Gefühl von Gemeinschafters dass ich sozusagen selbst entscheide mit wem wo bilde ich Gemeinsicht und nicht eine Erzwungene Gemeinschaft, das ist ja dann auch kein Gemeinschafsgefühl.
00:19:46: Sondern eine scheinbare Gemeinsschaft dort, die da ist.
00:19:51: Wie siehst du das?
00:19:53: Wie stehst du zum Thema neurodivergenten Kinder, die wenn jetzt ... Ich sag mal einen Slot von zwei Stunden sind, denen es vielleicht zu unkonkret sein könnte.
00:20:03: Dass sozusagen die vielleicht einen stark strukturierten Ablauf brauchen von immer um die Uhrzeit is Essen oder sowas.
00:20:12: da Erfahrungen schon gemacht.
00:20:13: Wie gut kommt die damit klar, sozusagen mit diesem Slot von zwei Stunden zum Beispiel?
00:20:20: Habt ihr da Erfahrung?
00:20:21: Das gibt ja immer Kinder.
00:20:24: also müssen jetzt nicht nur Kinder im neurodivergenten Bereich es gibt auch einfach Kinder, die nur ein blau von einem blauen Teller essen.
00:20:30: Es gibt die Kinder, denen ist total wichtig es immer an einen gleichen Platz zu sitzen.
00:20:35: und gerade in so einer Anfangszeit wenn so ein Kind gut ankommt gibt es Bezicherheit, auch erst mal so erste Unstimmigkeiten.
00:20:41: Das muss erst eingeruckelt werden und dann im Bezug auf Gemeinschaft werden wir lernen, wer braucht welche Berücksichtigungen?
00:20:49: Also wie die Klicke sich gemeinsam braucht, braucht das Kind was noch in den verdienten Bereich ist oder
00:20:55: etc.,
00:20:56: diese festen Strukturen.
00:20:58: Und dann ist es vielleicht auch die Fachkraft, Ich gehe rüber und bereite das Restaurant vor.
00:21:03: Ich würde dich einladen, mitzukommen für das Kind zu sagen, jetzt geht es los!
00:21:06: Ich bin um elf, das erste Kind, was sozusagen ist oder das Kind, welches dann in Ruhe braucht, wenn man gegen zwölf und dreißig schon die meisten durchsimmt mit Essen, dass man sagt, hey, jetzt ist es ruhig im Restaurant, es ist zwölfe und dreizeitig, ich fütte ihn mal auf.
00:21:20: Vielleicht magst du mir helfen?
00:21:21: Ja, ich setze mich zu
00:21:22: dir.".
00:21:23: Und man hat ja auch nicht ... Für alle Kinder.
00:21:27: Welchen Bedarf haben wir immer?
00:21:29: Wir müssen ja immer individuell gucken, was braucht dieses Kind.
00:21:35: Und an diesem Tag
00:21:36: in dieser Zeit so ...
00:21:38: und mit dem Essen.
00:21:40: Das ist ein Restaurant, das ganz anderes, ob es da jetzt Nudeln gibt oder welche Stimmung dann da ist.
00:21:49: Wenn es eine Suppe gibt, die vielleicht nicht so gern gegessen wird, kommt auch drauf an, was dann los ist.
00:21:56: Ob es ein heiß begehrtes Haus nach Tisch gibt, wo's zu konflikten gibt.
00:22:02: Wenn man auf die Kinderrechte denkt ... Dann wärs super, wenn Kinder so viel essen können wie sie wollen!
00:22:10: Allerdings, wenn's Fischstäbchen gibt, dann sind die tatsächlich ja auch nur zwei Fischstäbchen pro Kind da und das muss kommuniziert werden mit allen Kindern.
00:22:21: Ja, das ist ja ein Fugschluss.
00:22:24: Wenn man sagt, jetzt sind die Kinderrechte so wichtig, dann gibt's keine Regeln mehr oder sowas.
00:22:31: Das ist oft der Blitzgedanke ... Oder die Angst, sag ich mal.
00:22:37: Dass es nur noch nach den Kindern geht?
00:22:40: Was antwortest du da drauf?
00:22:43: Es geht darum gar nicht, dass die Kinder an all den Sachen beteiligt werden und einen Recht darauf haben eine ordentliche Erklärung dafür zu bekommen, warum es pro Kind nur zwei Fischstäbchen gibt.
00:22:56: Und warum ist die Fischstäbchen nicht von morgens um neun gebt?
00:22:58: Wenn ich morgens einen neuen Hunger habe auf Fisch-Stäbchern und warum auch so ein Zeitslot von einem Mittagessen irgendwann vorbei sein muss, weil da natürlich auch was anderes dran hängt ... Also das ist einfach Kinder damit zu nehmen.
00:23:11: So Stück für Stück!
00:23:13: Das ist trotzdem eine Struktur da, die Erwachsener sich überlegt haben.
00:23:18: Damit der Alltag auch funktioniert.
00:23:20: Also das heißt ja nicht, dass jetzt alles komplett von vorne bis hinten durch Kinder entschieden werden muss.
00:23:28: Sondern das wäre ja auch ne totale Überforderung.
00:23:32: Das ist mit Kinder richten und nicht gemeint!
00:23:39: Wie ist es bei Morgengreisen oder so Stuhlkreisen?
00:23:43: Das ist ein heißes Eisen.
00:23:47: Wir haben dazu auch schon mal eine ganze Podcastfolge.
00:23:51: Das ist immer wieder, ich bin immer wieder fasziniert wie Morgengreise aufgeladen sind mit ganz vielen Vorstellungen was das für eine Bedeutung hat oder wie wichtig es ist.
00:24:05: wo sehen wir denn also?
00:24:07: was wäre eine Situation in der bei Stuhlkreisen Kinderrecht missachtet werden und welche wären das?
00:24:16: Erst mal in dem Projekt Gutki das Leben Kinderrechte haben wir uns von dem Begriff Morgenkreis verabschiedet.
00:24:22: Und nennen es bewusst Gesprächsanlässe mit Kindern oder auch Gesprächskreise, weil wir wegkommen müssen von diesen Armen.
00:24:30: morgens um neun sind alle da und wir sitzen alle darunter.
00:24:34: Da sind wir tatsächlich schon in der Verletzung der Kinderrechten drin.
00:24:39: wenn ich Situation schaffe wie du musst dabei sein.
00:24:43: Ich hospitiere auch ganz viel in Kitas, was ich ja auch erlebe.
00:24:47: Dass Kinder bewusst irgendwo hingesetzt werden, weil sie neben der Person ruhiger sind oder direkt neben der Erzieherin oder den Erziehersitzen sollen ... Das ist etwas, wo sofort ein Kinderrecht verletzt wird dann dass Kinder auch in Situation gebracht werden und der Sie wahnsinnig unsicher sind.
00:25:05: also Jedes Kind sagt jetzt bitte, wie's Wochenende war der Reihe nach.
00:25:10: Und es gibt immer wieder die Kinder, wo man den Mann richtig ansieht ... Oh Gott!
00:25:13: Gleich bin ich dran?
00:25:15: Ich möchte gar nichts sagen.
00:25:17: Ich kann gar nicht sagen, die dann einfach genötigt werden Sachen zu sagen.
00:25:21: Es geht um Abfragelsituationen.
00:25:25: Kind XY soll sagen, welcher Wochentag ist heute?
00:25:29: Welcher Monat ist?
00:25:30: Wie ist das Wetter draußen?
00:25:32: Das sind tatsächlich ... Die empfinden es ja auch so.
00:25:38: Es gibt Kinder, die das genießen.
00:25:40: Diese was total gerne sein, die gerne zeigen können und das auch genießen, da Raum zu haben zu reden oder was für Kinder eine unangenehme Situation.
00:25:52: Was sagst du Fachkräften, die sagen aber genau das ist doch dann in der Schule notwendig?
00:26:00: Wenn wir jetzt hier ... Ich überspitze es mal.
00:26:04: Schätze, du kennst
00:26:05: diese Sorgen
00:26:06: sozusagen?
00:26:07: Wenn wir das machen und wir berücksichtigen die Kinderrechte, dann kommen die Kinder in die Schule.
00:26:13: Da sind die Kinderrecht ja total egal ungefähr.
00:26:17: Warum ist das nicht blöd für das Kind, wenn wir so sehr aufs Rücksicht nehmen?
00:26:24: In der Schule muss es doch auch Dinge wissen und beantworten.
00:26:30: Also, zum einen bekomme ich mit der Schule sich Gott sei Dank endlich weiterentwickelt.
00:26:34: Und auch die müssen jetzt nach und nach Schutzkonzepte wirklich vorzeigen was vorher immer nur gesagt wurde oder so.
00:26:41: Die machen sich auf den Weg und die entwickeln sich weiter.
00:26:45: Ich sage ganz gleich gehen wir den Fachkräften auch da rein auch wenn es um dieses ganze Thema Vorschularbeit geht.
00:26:49: Was Kinder wirklich wissen müssen, wenn sie in die Schule kommen ist tatsächlich wo habe ich meine Schuhe hingestellt?
00:26:58: Wie hole ich Hilfe in einem Konflikt?
00:27:00: Wie sage ich, dass es mir gut geht oder nicht.
00:27:03: Und wenn's mir nicht gut geht ... Was kann ich dann tun?
00:27:07: Das sind die essenziellen Sachen, die Kinder in der Schule tatsächlich auch benötigen.
00:27:13: und Kinder mit fünf, halb oder sechs Probleme haben lange stürzussitzen.
00:27:19: Die haben das mit sieben auch noch.
00:27:20: Es steht nirgends vor, dass ein Mensch von forty Minuten am Stück stürzen sollte!
00:27:26: Das gibt es nicht, dass das irgendwo sein soll.
00:27:30: Auch wenn wir gucken, wie lange ein Kind in der Lage ist sich zu konzentrieren, da sind wir nirgends wo in dem Bereich nicht mal als Erwachsener schaffen
00:27:37: müssen?
00:27:39: Ja und dann kommt ja auch wirklich die Reife dazu sozusagen.
00:27:42: Die Reifung des Gehirns.
00:27:44: Also was ein Kind vielleicht in einer Lage ist mit fünf wird sicher weiterentwickeln.
00:27:53: Acht
00:27:54: wird einfach eine andere Seite für die Impulskontrolle.
00:27:57: Ja, klar auf jeden Fall gibt es bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die ein Kind mitbringt, die dazu führen dass das eben weniger lange stillsitzen kann als einen anderen vielleicht und das ist dann ja einfach so.
00:28:10: also das heißt das kann ich ja nicht ändern.
00:28:11: Also das ist so!
00:28:14: Dann ist diese Persönlichkeit voraussetzung ist einfach so und dennoch dass Reife passieren wird.
00:28:23: Und wenn Kinder in die Schule kommen, sie ja automatisch insgesamt ... Dinge besser können oder anders als noch im Kindergarten.
00:28:32: Man darf nicht vergessen, dass die Kinder dann oft nur still sitzen aus Angst vor Sanktionen und aus Angst was zu lernen.
00:28:43: Ja das funktioniert?
00:28:44: Aber das hat langfristig einfach Folgen!
00:28:49: Spätestens dann der Ausraster zu Hause.
00:28:52: Wenn es so lang aufgeschoben wurde, ja ... Und hast du auch eine wundervolle Kita im Kopf?
00:28:59: Wenn's um diese Erzählkreise geht, wo du wirklich die Kinderrechte berücksichtigt siehst?
00:29:07: Ja, also, jedenfalls gibt das einige Kitas und da bin ich immer wieder ganz doll beeindruckt wie sich da ... Fachkräfte immer wieder neu auf dem Weg machen, da neue Ideen entwecken.
00:29:20: Das ist dann natürlich ... Wollen sie auch das alle Kinder informiert sind?
00:29:24: Also der Träger, wenn ich arbeite, arbeiten so gut wie alle Kitas
00:29:28: offen.".
00:29:29: Und die, die noch nicht in der kompletten Öffnung sind.
00:29:31: Die sind auf den Weg dahin und gerade in der offenen Arbeit ist es so essentiell dass Kinder gut informiert werden, dass sich Fachkräfte gut absprechen.
00:29:40: Wenn ich dann sage ein Gesprächskreis ist freiwillig und ich die Kinder einlade sozusagen hey wir haben jetzt Gesprächskreis will informieren euch was heute den Tag über solos ist oder wir gefangen eure Themen auch gibt's natürlich auch Kinder die sagen Ich hab darauf jetzt keine Lust, ich muss meinen Bild zu Ende machen.
00:29:59: Ich bin hier gerade im Rollenspiel oder was auch immer und das dürfen die dann auch.
00:30:04: Und dass dann Fachkräfte hat auf die DECOM-A.
00:30:06: okay wir haben noch mal eine Kindertafel wo nochmal ... aufgemalt wird, was heute wo passiert.
00:30:11: Oder es gibt fast in jeder Kita die offenen Arbeiten eine Person, die sozusagen die Flur-Fee oder die Sonne oder wer auch immer ist, die auch jederzeit die Kinder informiert, was im Gesprächskreis besprochen wurde und was es für Angebote gibt.
00:30:26: Also da gibt's tolle Beispiele!
00:30:29: Ich muss auch an eine Kita denken.
00:30:30: das fand ich ganz schön.
00:30:31: Die haben immer zwei solche Kreise gemacht.
00:30:34: Einmal einen, das war eine eng gesprachige Kita Einmal ein Moving Circle und ein Speaking Circle.
00:30:40: Also einen Bewegungskreis oder eine Gesprächskreise sozusagen, dass die Kinder, die eben gerade sich bewegen möchten, also wo das Bedürfnis nach Bewegung einfach stark ist, dahin gehen können und die, die einfach viele gerne erzählen wollen, dass sie dann in den Gesprächskreis gehen.
00:30:56: Das fand ich auch.
00:30:58: Wir haben immer mehr Kitas, die jetzt in eine Kita-Satzung schreiben.
00:31:02: Die fest verangerte Kinderkonferenzen haben, die Kindersprecher wählen und dadurch passiert natürlich auch ganz viele Informationen.
00:31:10: ja an die Kinder weitergegeben.
00:31:11: und weil wenn ein Kind informiert ist über die wichtigsten Sachen, die eventuell auf den gestrigen Elternart besprochen wurden und dass dann von Kindern an Kindern weitergehen wird, das ist natürlich viel mehr wert.
00:31:21: Ja, total schön.
00:31:22: Total schön!
00:31:23: Dann fühlen Sie sich als Teil dessen dann sind Kinder auch super motiviert, an sich am Kreis teilzunehmen.
00:31:31: Wenn halt irgendwie wie ich es oft erlebt habe die Frühblühe durchgenommen werden und jetzt müssen sie halt die Früh blühen, hätte ich halt nicht so Lust, an so einem Kreis zu
00:31:42: sein.
00:31:42: Wer hat das Kitas wo die Kinder alleine entschieden haben, wo uns bei dem Sommer festgeht?
00:31:48: Und in der einen Kita gab's eine Süßigkeiten bar.
00:31:53: Da war der Wunsch, der Kinder.
00:31:54: Wir wollen eine Station nicht wo es Bratwurst gibt oder sonst irgendwas sondern ... wo es Süßigkeiten gibt.
00:32:01: Und dann geht's natürlich auch um Essen und Gesundheit
00:32:05: usw.,
00:32:06: sofort, die Sorgen der Eltern und Fachkräfte.
00:32:09: Aber daran lernen alle.
00:32:11: Es gab diese Süßigkeit statt
00:32:13: sich auf.
00:32:13: Wow!
00:32:14: Da würden wahrscheinlich bei vielen die Alarmglocken hochgehen.
00:32:19: Wir sind doch für die Gesundheit der Kinder zustimmen.
00:32:21: Ich verstand
00:32:22: halt auch eintraumlich.
00:32:23: Das ist ja auch süß, das sind aber auch Obst.
00:32:26: Da ist dann Fruchtzucker drin.
00:32:27: also da ist tatsächlich was die Kinder dabei lernen.
00:32:30: Also wenn ich eine Weintraube neben ein Schokobombon zu liegen habe und was es aber wo wie drinnen, da ist ja einfach auch was drum herum was alles so an Lernen dabei ist.
00:32:45: Ja, ich glaube wir könnten jetzt richtig viele Situationen durchgehen.
00:32:48: Total!
00:32:48: Wir könnten wahrscheinlich jede einzelne Situation in einem Kita-Alltag durchgehen.
00:32:53: Das machen wir jetzt nicht.
00:32:54: das würde jetzt den Rahmen sprengen.
00:32:56: Aber genau du hast ja vorhin schon so ein bisschen anklingen lassen wie ihr als Träger, als Fachberaterinnen die methodisch die Kinderrechte eben in die Einrichtungen tragt.
00:33:10: Du hast gesagt es geht viel um Selbstreflektion also ganz viel selber darüber nachdenken.
00:33:15: was habe ich erlebt?
00:33:16: Was hätte ich gerne an sich muss auch immer wieder dran denken als ich noch Lehrerin einer Erzieherfachschule war?
00:33:24: Ich war immer das Thema der Schülerinnen und Schüler ja wir mussten schlafen Und wir mussten uns hinlegen.
00:33:32: Das war das Schlimmste, was ich irgendwie erlebt habe in meiner Kita-Zeit.
00:33:37: Da muss ich immer dran denken ... Das heißt, dass es auf jeden Fall eine Methode ist, die sehr wirksam ist.
00:33:43: Was nutzt ihr noch so?
00:33:45: Gibt das bestimmte ... Ich weiß ja auch, ihr habt einen Handbuch oder einen Ordner und da sind viele verschiedene Methoden drin wie ihr das zu beantragt.
00:33:54: Kannst du noch erzählen, was ihr noch für Methoden nutzt?
00:33:58: Also, es gibt den Orner Gute-Kitas Leben Kinderrechter.
00:34:01: Der steht auch der Welt zum Download zur Verfügung also den das darauf haben sich die Eigenbetriebe damals geeinigt dass er entwickelt wird.
00:34:10: aber dann hat auch jeder der hin nutzen darf darf ihn nutzen
00:34:14: können wir nicht schon
00:34:15: kann wenn ich schon und auch so wenn man tatsächlich ja mit hohen zu den kinderrechten einfach bei einfach recherchiert.
00:34:22: im internet findet man ja wirklich von vielen großen Trägern und Organisationen, wahnsinnig viel Material.
00:34:28: Dieses ganze Material sehe ich auch oft in den Einrichtungen.
00:34:32: Wichtig ist, dass man den Teams bewusst Zeit dafür nimmt gibt also zu sagen dieses Jahr oder eventuell doch den Rahmen vorgibt.
00:34:40: Dieses Jahr hat jedes Team einen Tag für die Kinderrechte zu nehmen.
00:34:46: Das ist das eine.
00:34:47: Also die Teams brauchen diese Zeit um sich damit auseinanderzusetzen Und es braucht auch jemand, der auf der Träger-Ebene schaut.
00:34:55: Haben die das wirklich gemacht?
00:34:56: Hatten die die Chance ... Wo hab er's?
00:34:59: Wo hängt das so?
00:35:00: Ist vielleicht eine Leitung ausgefallen oder fühlt sich eine Leitung nicht in der Lage, das gut durchzusetzen?
00:35:06: Was braucht die?
00:35:07: also diese Möglichkeiten muss es auch geben?
00:35:09: Es gibt Leitungen, ich lad mir die Sachen runter, zack!
00:35:12: Ich mach das mit meinen Team und kann super einen Tag gestalten.
00:35:16: Die vielleicht noch eine Fachkraft dazu nehmen oder die dann selbst bei mir nochmal sind, dass man gucken kann wie man was aufbauen kann.
00:35:24: Also das ist wichtig.
00:35:25: Unterstützungsangebote an allen Ecken und Kanzen und unterschiedlich sozusagen da reingehen.
00:35:32: Was auch total wichtig ist es die Eltern mitzunehmen.
00:35:35: also die dürfen einfach nicht vergessen werden, dass Kinderrechte machen Eltern manchmal auch einfach Angst.
00:35:42: Ihr bringt hier mein Kind bei, dass es Rechte hat.
00:35:45: Zu Hause hört das nicht mehr auf Milch.
00:35:48: Das hör ich total oft.
00:35:49: und dann ist es wichtig, Älterne dazu zu geben.
00:35:53: Was sind denn Kinderrechte?
00:35:54: Was steckt dahinter?
00:35:55: Warum ist es so wichtig, dass mein Kind weiß aus seiner Rechte?
00:35:59: Wie profitiert es sich langfristig davon?
00:36:02: Das ist was man nicht vergessen darf!
00:36:06: Ja, ja ... Auf jeden Fall.
00:36:08: Da sind viele Ängste und Sorgen auch da.
00:36:11: bei Eltern.
00:36:12: Also das heißt einfach vielschichtig, da ja auch heranzugehen also dass man wirklich Teentage macht Fortbildungstage die begleitet sind aber vielleicht auch einzeln dann mit Material zu gucken so wie wir es jetzt glaube ich auch gemacht haben einzelne Situationen wirklich zu gucken wo sind die berührt die Kinderrechte und da auch Raum und Zeit einzusetzen.
00:36:35: Und wenn wir nehmen mal an, wir bleiben zum Beispiel bei dem Mittagessen Wichtig wäre, wenn ich als Kita sage, okay.
00:36:42: Unser Mittagessen verletzt ja so viele Kinderrechte.
00:36:46: und dann nach einem Fortbildungstag sind die Fachkräfte auch oft ganz doll motiviert und wollen sofort alles ändern.
00:36:53: Da geht mir das Herz auf, wenn die das machen wollen.
00:36:55: Oft stolpern sie alle.
00:36:57: Dann sagen, alles funktioniert gar nicht.
00:36:59: Wir waren zurück wie Feuer und alles ist abgeschrieben.
00:37:04: Und dann ... Kleinteilige Ziele setzen.
00:37:07: Also zu sagen wie, ah okay heute machen wir das mal so dass jedes Kind selbst entscheidet welches Besteck es nimmt und wenn das gut funktioniert dann führen wir das nächste sozusagen ein.
00:37:18: Dass die Kinder entscheiden selbst wann sie essen gehen oder wie auch immer das kommt natürlich auf die Struktur der Kita drauf an.
00:37:25: Ja
00:37:26: ja ja und dann ist natürlich auch eine Fachberatung wie jetzt da eine Stelle Gold wert den Prozess begleiten kann, der dann häppchenweise funktioniert.
00:37:38: Man sagt jetzt erst mal einen Schritt und dann wieder reflektieren und dann geht man dem nächsten Schritt.
00:37:44: Und man kann sich auch wirklich schlecht selbst beraten.
00:37:48: Klar, man kann so ein Buch lesen aber man kommt nur bis zu einem bestimmten Punkt, sich Input zu holen.
00:37:54: Wenn ich in einer Kita gehe und Hospitiere beobachte, sehe ich natürlich viel schneller ... Stolpersteine, Eckenkanten absprachen die eventuell fehlen.
00:38:06: Manchmal sind das auch einfach Abläufe.
00:38:09: Wann passiert was als nächstes?
00:38:14: Was tut ihr als Träger wenn ihr mitbekommt dass in einer Einrichtung immer wieder Kinderrechte übertreten werden?
00:38:25: also wenn wirklich die Beteiligungsrechte nicht nicht gut Raum bekommen.
00:38:32: Wenn vielleicht eine Fachkraft immer wieder ja auch sich verletzend äußert, also dass sie Sprachgewalt verwendet oder dass die Strafen antworten?
00:38:43: Also das sind alles so diese Momente wo Kinderrechte missachtet sind was macht ihr dann?
00:38:50: Wir haben tatsächlich da einen Ablaufplan Also was sozusagen zu tun ist und wir unterteilen natürlich auch erstmal ein Grenzverletzung, übergriffiges Verhalten.
00:39:05: und wir haben auch einen Leitfaden, wo es tatsächlich erst mal darum geht wie wichtig das ist dass die Kollegen sich untereinander gegenseitig ansprechen in den jeweiligen Situationen.
00:39:16: Und es im besten Fall auch vorher miteinander einmal geübt haben nämlich dann wenn sie ihren Verhaltenskodex gemeinsam erarbeitet haben also dass sie wirklich einmal geöbt haben Wie sprechen wir uns gegenseits an?
00:39:25: Was sind denn Punkte wo ich oft eventuell laut werde oder wo ich die Geduld verliere?
00:39:33: und wie kannst du mich gut daran ansprechen, woran merkst?
00:39:36: Das ist auf jeden Fall ein Schutzmechanismus.
00:39:38: Wenn ich jetzt die Rückmeldung bekomme aus dem Team von der Leitung oder von der Fachkraft selbst auch das gibt es mittlerweile immer häufiger ... Dann muss individuell tatsächlich geschaut werden was die jeweilige Situation braucht.
00:39:52: also wenn wir tatsächlich in einem Bereich sind, wo eine Fachkraft sich selbst meldet und sagt Ich bin hier immer wieder grenzverletzt und ich weiß nicht was ich mache da kann man gut tatsächlich mit Fortbildungsangebot, mit Hospitationsmöglichkeit eventuell auch manchmal wirklich ein Teamwechsel anbieten.
00:40:08: Einfach noch mal in eine andere Teamstruktur und einer anderen Teamkultur reinzukommen, die das anders leben.
00:40:15: also da passiert ja ganz viel von dem was ich beobachte.
00:40:19: aber es gibt auch Sachen, es gibt Fachkräfte wo man dann halt auch an Grenzen stößt.
00:40:25: also wo's dann tatsächlich auch eventuell wo es zur Freistellung kommt, wo's auch zu arbeitsrechtlichen Maßnahmen kommt.
00:40:34: Total spannend.
00:40:36: Wir sind da insgesamt auf so einem guten Weg mittlerweile, dass auch Fachkräfte kommen und sagen, ich verletze hier an der Stelle immer ... Ich meine das ist ja hervorragend!
00:40:46: Das ist genau der Weg den wir brauchen.
00:40:48: Und
00:40:49: ich habe es auch einmal mitbekommen, dass wirklich eine Fachkraft weinend ins Leitungsbüro kamen und dann gesagt hat, ich kann grad nicht mehr.
00:40:57: Ich bin gerade überfordert, wenn wir dahin kommen, dann schaffen wir viel.
00:41:05: Wir hatten uns ja letztens mal über Code-Wörter ausgetauscht.
00:41:09: Das fand ich ein ganz interessantes Gespräch und hatte dazu dann auch was bei Instagram gepostet, das hat einige total bewegt, glaube ich.
00:41:18: Das ist der Usus mittlerweile, dass man sagt, da nehmen wir einfach so Codewörter, wenn wir den anderen sehen beim verletzten Verhalten, also das Kinderrecht müssen achtet werden, sagen wir einfach Feuerwehr oder so.
00:41:33: Oder so ein Signalwort, dass wir den anderen darauf hinweisen, dass derjenige auch hoch oben ist.
00:41:40: So ein Gefühl bekommt von A. oder ist das jetzt passiert?
00:41:43: und dann kann ich mich vielleicht selber reflektieren?
00:41:46: Oder um den anderen zu schützen.
00:41:49: Du sagst ganz klar du hältst nicht nichts vom Code Word.
00:41:53: Kannst du das einmal erklären?
00:41:55: Ja,
00:41:55: das kann ich erklären!
00:41:58: Auch schon öfters an die Kitas, für die ich zuständig bin, das zu kommuniziert.
00:42:01: Dass wir bitte keine Kotwörter verwenden.
00:42:04: Der Grund ist einfach dafür, dass Kinder in den jeweiligen Situationen ihre Grenze verletzt werden.
00:42:09: Haben sie ein Recht darauf sofort zu erfahren?
00:42:12: Das war nicht in Ordnung!
00:42:15: Dass jemand dazwischengeht und sagt, stopp.
00:42:17: Was hier passiert ist nicht richtig.
00:42:20: Kinder dürfen sehen, dass Erwachsene unterschiedliche Meinungen haben.
00:42:24: Wir wollen als Team keine Front gegen die Kinder sein.
00:42:27: Die Kinder wissen auch so, welche Erzieherin am besten trösten kann mit welcher Person ich die besten Türme bauen kann.
00:42:35: können Kinder gut unterscheiden und fühlen, dass wir unterschiedlich ticken.
00:42:40: Und in Krisensituationen sind sie tatsächlich dann noch mehr darauf angewiesen zu sehen und zu verstehen das was nicht richtig läuft.
00:42:48: Und dass auch eine Person darf auch Fehler machen.
00:42:53: Also wenn ich zu laut geworden bin ... In der Unterhaltung mit einem Kind und meiner Kollegin zu mir kommt, oh Christine aber du bist jetzt total laut!
00:43:02: ist es ja auch für mich selbst gut, dass ich den Kind auch sage.
00:43:05: Das tut mir leidig!
00:43:05: Ich hab das gerade überhaupt nicht gemeldet, dass sich so laut geworden bin und da lernen Kinder so viel dabei.
00:43:12: Deswegen keine Kotwörter.
00:43:14: Und es gibt auch Kitas wo ich kotwörte, wo ich mir vorstelle wie schreckliches für ein Kind sein muss wenn ich grade einen Konflikt oder eine Auseinandersetzung mit einer Fachkraft habe und jemand kommt und sagt Chili-Schote oder Schnitzel und auf einmal geht die Fachkraft Da und kann diese Situation nicht einordnen.
00:43:34: Ja, ja ... Und dann wird dabei auch im Kinderrechten das achtet.
00:43:39: Nämlich dass der das Recht auf Informationen hat?
00:43:42: Das was eigentlich hier gerade los
00:43:44: ist.
00:43:45: Genau also das heißt ich hab's ja fast ... Also ich habe es ja auch sehr überspitzt und hab in dem Prost gesagt, das ist eine Form von Adultismus.
00:43:52: Ist es
00:43:53: auch.
00:43:53: Dass sozusagen wieder so ne Art von Machtsystem werden kann.
00:43:58: Ich mag absichtlich sagen Kann!
00:44:00: Es gibt ja auch Kitas, die das weiterhin machen.
00:44:03: Weil sie sagen, dass hilft uns total und trotzdem wird es mit dem Kind aufgearbeitet sozusagen.
00:44:10: Und ich halte dennoch nichts von Codewörtern, weil ich finde ... Das ist superadultistisch.
00:44:16: wenn wir sagen... dem Kind sagen wir eine Grenze und sagen stopp, dieses Verhalten finden wir nicht okay.
00:44:24: Das ist irgendwie völlig ... das ist sogar ein Muss.
00:44:26: Also Kinder brauchen Grenzen und die müssen ... also da haben wir so einen ganz klaren Konsens in der Gesellschaft, dass Kindern da Grenzen brauchen.
00:44:36: Und es ja auch von Ordnung zu sagen hey, dieses verhalten mag ich nicht.
00:44:40: Schau mal du kannst das so machen Nur auf Erwachsenenebel sagen wir nie, das können wir nicht machen.
00:44:48: Das ist ja super ... dann wieder so ein Machtverhältnis.
00:44:51: Warum kann man es zu Kindern sagen und nichts erwachsen mit?
00:44:54: Da können wir genauso sagen, stopp!
00:44:57: Das Verhalten finde ich nicht in Ordnung.
00:44:59: Und das machen wir zu wenig
00:45:00: total.
00:45:02: Also was ist so wichtig, dass er's aber am Team auch einmal besprochen wird?
00:45:09: Wirklich miteinander besprechen, wie sprechen wir uns an?
00:45:14: Da geht es ja nicht um Kotwörter.
00:45:16: Es geht darum ... Ich sehe eine Situation, wo eine Fachkraft sich grenzverletzen verhält und ich gehe da rein und sage, ich übernehme jetzt hier!
00:45:26: Ich möchte, dass du eine Pause machst.
00:45:28: Das ist zu lautes oder sonst irgendwas.
00:45:30: Dann würde ich als übernehmende Fachkraft das fürs Kind sozusagen einordnen und der anderen versuchen erst mal die Luft geben zu
00:45:37: gehen.".
00:45:39: Und das ist ja dann auch fürs Kindgut einordnen war.
00:45:42: Dann kann man danach immer noch mal sortieren,
00:45:45: total.
00:45:46: Es wäre wichtig, dass es vorher gut besprochen ist einfach.
00:45:49: Ja und deshalb für diejenigen, die sich immer wieder die Frage stellen unbedingt vor dem Kind ansprechen und nicht hinter verschlossenen Türen, sondern das ist super wichtig, das für das Kind einzuordenen in der Situation.
00:46:04: Ja, Christine.
00:46:05: Wir sind schon Richtung Ende dieser Folge und ich würde dich am Ende einmal bitten den Zuhörenden mal so ein paar Tipps zu geben.
00:46:15: Was können Sie als Team machen?
00:46:17: Wenn sie sich mehr mit den Kinderrechten befassen wollen und die wirklich lebendig werden lassen wollen?
00:46:24: Also wenn jetzt so ein Team hier zuhört was würdest du für so ... Ich weiß nicht so.
00:46:28: fünf Tipps oder einfach ein paar Tips.
00:46:31: welche würdest Du damit geben?
00:46:33: Mhm.
00:46:35: Erstmal ist es total wichtig, dass man die erst mal gelesen hat.
00:46:38: Das ist irgendwie so das A und O. Wenn man sich dann einmal sozusagen die ganzen Kinderrechte anschaut ... Die kann man sich ja ausdrucken hinlegen.
00:46:46: Und dann kann man erstmal sagen, hey, welche leben wir denn hier richtig gut im Kita-Alltag?
00:46:49: Und wann machen wir das?
00:46:51: Vielleicht würde ich damit immer starten zu sagen wie was gelingt uns schon richtig, richtig gut.
00:46:58: Darauf aufzubauen und dann halt zu sagen wo sind unsere Baustellen und dann in einzelne Schlüsselsituationen reinzugehen.
00:47:07: So, ich glaube schwierig finde ich immer als wenn man sagt irgendwie man will alles gleichzeitig machen sondern dann sagt irgendwie wir schauen uns die bringen und Abholzsituation an.
00:47:15: Wo sind bei uns da die Knapppunkte?
00:47:16: Welche Kinderrechte braucht denn so eine bringen und abholzssituationen und wie können wir sie noch besser machen?
00:47:22: Und wichtig finde ich tatsächlich immer über Kinderrechter sprechen... Dann lass uns die Kinder fragen!
00:47:29: Was findest du denn gut, wenn du hier ankommst?
00:47:31: Du bist so doof.
00:47:32: Wenn du gehst, dass man die dort mit einem bezieht, weil sie haben oft ein richtig gutes Gefühl und es gibt mittlerweile so viele tolle Materialien um auch die Kinderperspektive zu den einzelnen Situationen zu erheben und sich die anzuschauen, die einfach mitzunehmen.
00:47:47: wie geht's dir dann?
00:47:48: was brauchst du dann?
00:47:49: und dann kommt man eigentlich recht nicht gut zu den Kindern rechten.
00:47:54: Das ist immer so ein Phänomen, weil Diskriminierung das von dann wieder sagt.
00:47:58: Die Erwachsenen reden jetzt über die Kinderrechte.
00:48:01: Aber am besten mit den Kindern darüber
00:48:02: reden?
00:48:03: Genau!
00:48:04: Es geht ja um ihre Rechte und sie direkt zu fragen.
00:48:08: Das ist auf jeden Fall direkt ein super Tipp.
00:48:11: Man kann auch manche Sachen nachhauen.
00:48:12: Es gibt so viele coole Materialien für Kinder.
00:48:16: Selbst als Kind keine ... Kinderrechte kennenlernen konnte, weil es sie vielleicht auch noch gar nicht gab.
00:48:22: Sozusagen die an dieses Jahr ja, sechsunddreißig.
00:48:25: Dann schnapp ich mir einfach mal selbst so ein Mal hoch und lese es mir einfach nur für mich einmal durch und setze mich damit auseinander.
00:48:32: Weil das ist auch total wichtig, wenn ich sowas selbst nicht gut verinnern habe, kann ich's auch gar nicht so gut weitergeben.
00:48:37: Aber ich kann das immer nachrunden für mich.
00:48:39: Ja, total schön!
00:48:40: Für das innere Kind sozusagen.
00:48:43: Okay Christine, total schönen, dass du da warst, vielen Dank.
00:48:47: Danke für die Einladung!
00:48:49: Und dann sagen wir vielen Dank, dass ihr zugehört habt.
00:48:52: Dass ihr dabei wart und euch für Kinderrechte interessiert.
00:48:56: Alle Informationen auf Kontakt zu Christine setzen in die Shownotes und den Link zur Mitrunde.
00:49:03: Das fand ich auch richtig gut.
00:49:06: Den Kontakt zu mir findet ihr wie immer über lea.redewahrt.de.
00:49:11: Wenn ihr möchtet, dürft ihr jetzt einmal eine Kommentare schreiben.
00:49:14: Wie euch diese Folge gefallen hat und welches Kinderrecht eigentlich für euch das Wichtigste ist?
00:49:21: Welches ist ganz dringend für euch immer wieder relevant im Alltag?
00:49:26: Das wäre total toll!
00:49:28: Und teilt natürlich die Folge an Menschen, die das interessieren könnte.
00:49:34: Dann sagen wir vielen Dank
00:49:35: bis zum nächsten Mal.
00:49:37: Macht's
00:49:37: gut tschüss!
00:49:41: bedürfnisorientierte Pädagogik.
00:49:44: Gemeinsam für starke, sich selbstbewusste Kinder und Fachkräfte!
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