#126 - Relevanz von Leitung im institutionellen Kinderschutz - mit Kerstin Schalles
Shownotes
Wenn Leitung nicht wirklich führt, leidet auch der Kinderschutz. Das ist die klare These dieser Folge – und Kerstin Schalles erklärt, warum.
Kerstin ist Sozialpädagogin, systemische Coachin und Fortbildungsreferentin mit dem Schwerpunkt Kita-Leitung und Führungskräfteentwicklung. Wir sprechen darüber, was es bedeutet, sich wirklich zu trauen zu führen – und warum das gerade in sozialen Berufen so schwerfällt. Was passiert im Team, wenn Leitung fehlt. Und wie man als Leitung konkret vorgeht, wenn verletzendes Verhalten beobachtet wird: vom ersten Gespräch bis zur Zielvereinbarung.
Eine ehrliche Folge über Führungsstärke, Teamkultur und die Frage: Wann ist es Zeit, klar zu sein – auch wenn's unbequem wird?
📄 STUDIE & FOLGE
📊 Bertelsmann-Studie „Psychosoziale Belastung und Kinderschutz in der Kita": https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/teamarbeit-in-kitas-zentral-fuer-schutz-und-wohlbefinden-von-kindern
🎙️ Podcastfolge 118 – Neue Bertelsmann-Studie Kinderschutz
📚 MEHR VON DER BOP-AKADEMIE
- Der große BOP-Onlinekurs: https://www.bo-paedagogik.de/der-bop-kurs
- Werde BOP-Fachkraft: https://www.bo-paedagogik.de/bop-fachkraft-ausbildung
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00:00:00: Und da muss man dann auch manchmal so ein bisschen dummst haben, weil ich bin jetzt Führungskrass.
00:00:04: Ich halte nicht nur meinen Kopf für euch hin wenn irgendwas schiefläuft, sondern ich erwarte auf dass ihr bestimmte Dinge umsetzt die wir umsetzen müssen vom Gesetzgeber von Träger Weil ich die Verantwortung dafür trage weil die Rolle so ist das ich auch dafür gerade stehen muss.
00:00:23: Der Kita-Podcast von Lea Wedewat.
00:00:27: Ich beschäftige mich hier mit einer achtsamen gewaltfreien
00:00:31: und
00:00:32: bedürfnisorientierten Begleitung von Kindern, in der die Gefühle Bedürfnisse
00:00:37: und Grenzen
00:00:38: aller Beteiligten im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.
00:00:47: Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge zum Thema Leitung!
00:00:52: Ich finde ja das habe ich in der letzten Folge schon gesagt es ist noch zu kurz gekommen.
00:00:56: wenn ihr hier rein hört dann hört gern die folge davor.
00:00:59: da geht's auch schon um leitung denn im Kinderschutz gehen.
00:01:05: Also dieses spezielle Thema und ich mag mich einmal kurz vorstellen, mein Name ist Lea Wedewadt.
00:01:11: Ich bin Kindheitspädagogin und bin in der Fortumweiterbildung tätig für pädagogische Fachkräfte und decke da verschiedene Themen ab besonders das Thema bedürfnisorientierte Pädagogik In der Kita und dazu habe ich auch eine Akademie mit der Kollegin Katrin Hohmann zusammen, die BO-Akademie für bedürfnisorientierte Pädagogik.
00:01:33: Da könnt ihr gerne mal vorbeischauen auf der Seite www.bo-pädagogic.de.
00:01:38: Ganz aktuell ist dort zu finden der große BOP-Online Kurs.
00:01:43: Der hilft euch ganz besonders, wenn ihr als Team euch auf den Weg machen wollt.
00:01:48: zur bedürfnisorientierten Pädagoik.
00:01:50: in sechs Modulen könnt ihr euch dort häppchenweise... Ja wir haben es jetzt auf zwei Jahre ausgelegt kann natürlich auch in einem Jahr möglich sein aber das ist so ein ständiger Begleiter mit vielen vielen vielen Videos von Kathrin und mir Mit vielen vielen Übungen die man mit nach Hause nehmen kann mit im Alltag und besprechen kann in den Teamsitzungen.
00:02:11: Da könnt ihr euch als Team richtig gut auf den Weg machen, häppchenweise!
00:02:16: Das ist das aktuelle aus der Akademie.
00:02:20: jetzt
00:02:20: zu meiner Gäste.
00:02:22: Ich freue mich sehr dass sie da ist.
00:02:23: Sie war letztens Referentin auch auf dem Fachter gewaltfreie Kindheit und hat zum Thema Kinderschutz- und Leitung gesprochen und da dachte ich, das lasse ich mir nicht entgehen.
00:02:35: Kerstin Schalles lade ich zu mir ein.
00:02:37: Ich kenne sie aus dem Haus Neuland, da war ich auch schon mal als Referentin und jetzt ist sie da.
00:02:43: Sie ist freiberufliche Coaching- und Beraterin vor allem für die Themen Leitung, Fortbildungsreferenten und Fachautorinnen und Sozialpädagogen ursprünglich mit dem Schwerpunkt Bildungs- und Sozialmanagement und systemische Coaching.
00:02:57: Deshalb coacht sie natürlich auch viele Führungskräfte Teams und hat insbesondere in ihrem Weiterbildungsbuch oder Programm sozusagen das Thema Kita-Leitung, Führung, Qualifikation von Führungskräften in der Kita.
00:03:13: Das heißt sie ist ja predestiniert für das Thema heute und ich freue mich jetzt auf jeden Fall Sie begrüßen zu dürfen und mit euch das Thema anzuschauen die Relevanz der Leitung im Kinderschutz.
00:03:26: Viel Spaß!
00:03:35: Ja, herzlich willkommen Kerstin.
00:03:37: Ich hab wirklich schon die ganze Zeit immer gedacht ... Das Thema Leitung, das ist hier im Podcast viel zu kurz gekommen und ich habe ja auch schon eine Podcastaufnahme jetzt gemacht zum Thema Leitungen.
00:03:48: Allgemein Leitung jetzt davor und ich wollte unbedingt nochmal das Thema speziell das Thema Kinderschutz unter dem Aspekt der Leitung betrachten weil wenn ich jetzt zurückblicke auf unsere ganzen Biopfarkraftausbildungen zB wird es immer wieder Thema Wenn leitung nicht gut aufgestellt ist, dann wird es meistens für alle zum Problem und auch für den Kinderschutz.
00:04:14: Aber erst mal herzlich willkommen.
00:04:15: schön, dass du da bist hier im Podcast!
00:04:18: Ja hallo ich freue mich sehr dazu sein.
00:04:20: Danke für die Einladung.
00:04:22: Kerstin sag mal wie kam's eigentlich dazu?
00:04:25: Dass Du über Leitung also erstmal das Du selber Leitung wurdest und dann bist Du ja heute eher in der Fortumweiterbildung tätig und im Coaching.
00:04:34: was waren so die Anfänge, wie kam das?
00:04:37: Dass dir das so ein Herzensthema geworden ist.
00:04:40: Ja, aber das liegt vor allen Dingen daran, dass irgendwie mein Berufsweg gar nicht so gratulicher, wie ich das am Anfang, vor dreißig Jahren als erst mal gedacht habe, weil ich damals irgendwie die Vorstellung hatte, boah super!
00:04:52: Ich starte jetzt als Erzieherin und da möchte ich irgendwann eine Einrichtung leiten.
00:04:56: Und ich erinnere mich auch dran, dass sich schon in der Ausbildung den Traum hatte vielleicht auch mal irgendwann ätzlichen auszubilden.
00:05:03: Also der Gedanke war irgendwie da schon so mit acht Jahren.
00:05:06: Und dann hatte ich das wieder vergessen, weil es tatsächlich meine Zeit gab, wo man als Zähren keinen Job gefunden hat und ich da so rausgeflogen bin.
00:05:14: Das kann man sicher heute gar nicht mehr so richtig vorstellen.
00:05:18: Ja, dann sind so verschiedene Parallel-Sagen passiert.
00:05:20: Ich habe während meiner Zeit vor allen Dingen mit kleinen Kindern, als Mama ganz viel ehrenamtlich Teams geleitet.
00:05:29: Wenn man ehrenamblich leitet ... dann muss man ja immer gucken, wie nimmt man die Leute mit und wie findet man gemeinsam Wege.
00:05:35: Und mir war das erst gar nicht so bewusst bis ich dann wieder in die Kita zurückkam und ich gemerkt habe was Leitung ausmacht.
00:05:45: wenn man dann so neu in ein Team kommt und man einfach merkt dass was die Leitungskraft hier ins Team gibt bildet Mauern zwischen uns verbreitet Angst und schreckend zu hab ich wirklich auch blöd erlebt.
00:05:59: Und welche Auswirkungen hat das auf die Arbeit, also wie gehen wir im Alltag miteinander um?
00:06:05: Was bedeutet das wenn man so viel Respekt davor hat, gemaßregelt zu werden vor allen anderen.
00:06:11: Also zu welchen schlechten Beziehung in der Team führt es?
00:06:14: auch weil immer sagen ich weiß nicht, dass war die oder der und das war dann noch mal sowas wo ich gedacht habe das ist wirklich grenzwertig und zum Glück für mich wurde diese Leitung dann tatsächlich vom Träger auch aus der Einrichtung genommen, weil es andere Vorfälle gab.
00:06:28: Also bei denen bewusst wurde das sehr viele Konflikte im Team da auch waren.
00:06:32: Das hatte gar nichts mit mir zu tun und da bin ich aber noch mal wieder neu übergesteupert wie wichtig das ist?
00:06:38: Wie leiteteam führt damit die Arbeit am Kind gestaltet werden kann.
00:06:43: wenn ich mich frei fühle als Tachkraft Wenn ich mich gehalten fühle oder weiß mir steht meine Leitung im Rücken Dann kann nicht viel selbstbewusster gelassener mit den Kindern arbeiten, mit den Eltern zusammenarbeiten.
00:06:55: Es macht einen riesigen Unterschied!
00:06:57: Ja und dann ist mein Weg so weitergegangen und ich habe dann irgendwann noch aufgebaut auf meine Ausbildung und hat Bildungs- und Sozialmanagement studiert und hab da in Studium gemerkt das was ich theoretisch lerne über Führung, was Führungen bewirken kann wie man Führer einsetzen kann.
00:07:13: Ich dachte ja genau dass Passt zu dem, was ich in meinen ehrenamtlichen Führungsrollen erlebt habe mit den ganzen Konflikten.
00:07:22: Auch wenn da jemand sagt nö das will ich aber so nicht oder so.
00:07:26: Also man hat ja als Führungskraft im beruflichen Kontext dann auch noch den Vorteil, dass man immer mal sagen kann nee das entscheide ich und das machen wir jetzt so.
00:07:35: Und da nehme ich euch mit und da können wir gemeinsam entscheiden und diese Dinge entscheide.
00:07:39: Da habe ich gemerkt, dass wir mal hier wie so Zahnräder ineinander gegriffen haben.
00:07:43: Und ich gemärkte meine Vorauswissen und das theoretische Wissen passt so nämlich gut zueinander.
00:07:50: Damit bin ich weitergegangen und bin auch selber Leidungskraft geworden.
00:07:53: Ich hatte gedacht, ich möchte eine tolle Leidungskraft sein, nur die Mitarbeitenden hinkommen können.
00:07:58: Die Tür war immer offen und ich habe wirklich viel erst einmal versucht aufzubauen, auch Persönlichkeiten aufzubauern, die unter der vorigen Zeit gelitten hatten.
00:08:09: Und dann habe ich gemerkt, ach Mensch das ist ja gar nicht so einfach.
00:08:13: Also wenn man als externe Leidnusskraft in ein großes Team kommt... Man wird gar nicht kalt des Flurfunks!
00:08:19: Man hat gar nicht die Möglichkeit in die internen Prozesse reinzugucken.
00:08:24: Man kriegt ganze Konflikte gar nicht mit.
00:08:26: Also dann sitzt auch einmal jemand im Büro und sagt Ja ich hab jetzt schon seit Monaten mit der Kollegin diskutiert Oh, gar nicht mitgekriegt.
00:08:33: Und das hat wieder dazu beigetragen, dass ich angefangen habe mich damit zu beschäftigen und zu gucken was kann Leitungskraft wirklich gestalten?
00:08:40: Und weil ich schon immer für das Thema Kommunikation mich begeistert haben... War das wieder so was, wo so Puzzlesteine zueinander gefallen sind und wo wir wichtig geworden ist.
00:08:49: Leitung hat ganz viel mit pädagogischer Qualität zu tun.
00:08:52: Hat ganz viel damit zu tun wie es Mitarbeitenden geht.
00:08:55: Ja, die Wir sind ja jetzt hier für das Thema Kinderschutz.
00:08:57: natürlich hat deshalb Leitung auch eine total entscheidende Schlüsselrolle ob Kinderschutzen leben wird oder nicht?
00:09:04: So bin ich hierher gekommen.
00:09:05: Ja, zum Thema Kinderschutz kommen wir noch.
00:09:07: Würdest du sagen nach diesen ganzen vielen Jahren als Leitung und dann... Nachdem du das studiert hattest
00:09:14: usw.,
00:09:16: gibt es für dich so Kernerkenntnisse wo du sagst ja wenn jetzt hier Leitungen zuhören die gerade erst beginnen in der Leitungposition zu arbeiten oder auch länger schon da sind was?
00:09:28: Was sind denn so die Kernerspekte wo du sagt boah das ist mir super super wichtig erschienen so als Leitung.
00:09:35: Also ich denke, der erste Punkt, der mir total wichtig ist, dass ich mich traue zu führen.
00:09:41: Dass ich sage, ich bin in dieser Rolle jetzt unterwegs und habe mich dafür entschieden.
00:09:46: Ich habe meine Unterschrift im Vertrag gesetzt und damit verbunden ist eine bestimmte Verantwortung die ich trage.
00:09:54: Damit sind viele viele Pflichten verbunden sehr komplexes Aufgabenfeld im Bereich Kita was da zu leisten ist und gleichzeitig ist es aber auch einen Mandat und auch eine Pflicht, Dinge zu tun.
00:10:08: Und das rauszufinden wie ich das am besten mache, dann ist ja mein zweiter Punkt, es hat ganz viel mit meiner eigenen Persönlichkeit zu tun und so wie ich bin kann ich Leitung gestalten!
00:10:18: Dann sollte ich mir selber den Gefallen tun zu überlegen wo liegen meine Stärken?
00:10:22: Was kann ich richtig gut, was wäre mir voll leicht?
00:10:24: Wo kann ich mich total reingeben?
00:10:26: Und ehrlich wird sich selber zu sein, was ist denn das, was mir nicht so leicht geht?
00:10:30: nobody's perfect Und das ist voll in Ordnung so.
00:10:33: Und dazu sagen, ich möchte mich selbst da auch als lernende Person sehen, egal wie lange ich den Job schon mache!
00:10:39: Ich werde nicht immer weiterentwickeln.
00:10:41: Ich kann mich immer weiter entwickeln.
00:10:42: Das sind total hohes Gut.
00:10:44: und dann zu gucken okay, wie gehe ich denn auch mit meinen Stolpernstellen um?
00:10:47: Wie hole ich mir jetzt?
00:10:48: Und dass es zweitem bis dritte ist wirklich eine Kongruenz herzustellen also eins zu werden mit meiner Rolle wirklich mir klar darüber zu werden was gehört in mein privates Denken, was in meinem berufliches Denken.
00:11:01: Wie kann ich authentisch auftreten und trotzdem meiner Rolle gerecht werden?
00:11:05: Und das finde ich sind so die Pfeiler, die ich jetzt mal so spontan aus dem Ärmel schütteln
00:11:11: würde.".
00:11:11: Du hast gerade das Stichwort Führung aufgerufen und sich trauen zu führen.
00:11:18: Was gehört denn dazu also?
00:11:20: wie kann ich denn mich trauen zur führen?
00:11:24: Warum?
00:11:24: Und das ist eben auch meine subjektive Einsetzung.
00:11:27: Warum fällt es so vielen schwer?
00:11:29: Also ich habe den Eindruck, dass es uns in den Kindertageseinrichtungen unter anderem deshalb so schwerfällt.
00:11:36: Der erste Punkt ist viele von uns kommen aus der pädagogischen Praxis und gehen dann in eine Führungsverantwortung.
00:11:42: Das heißt wir sind in einem Arbeitsfeld unterwegs, wo Teamfähigkeit unfassbar wichtig ist und ganz viel ausmacht.
00:11:49: Und dann müssen wir irgendwie gucken, wie kriegen wir das hin die Rolle zu wechseln.
00:11:53: Wir wollen aber eigentlich auch wieder Teil des Teams sein weil wir das sehr gut kennen in der Regel und uns damit wohlfühlen.
00:11:59: Dann haben wir Menschen ja auch wirklich das Bedürfnis nach Sicherheit, nach angenommen werden was uns da auf jeden Fall noch antreibt.
00:12:06: also so ich glaube dass das so ein Punkt ist, dass man so gerne Teil des teams ist Weil viele Menschen In den sozialen Bereich gehen, die Wert auf Beziehungen leben.
00:12:15: und damit bin ich beim zweiten Punkt.
00:12:17: Wir sind in den sozialen Berufen häufig Menschen, die sagen ich stelle die Beziehung über die Aufgaben.
00:12:23: Ich möchte gerne Beziehungsarbeit gestalten.
00:12:27: ob ich das in der Pflege mache oder in der Kita ist eigentlich meistens egal.
00:12:32: es geht mir darum dass ich Menschen mit Menschen zusammenarbeiten möchte mehr oder weniger ausgeprägt.
00:12:38: ich will damit überhaupt nicht sagen dass Leute in sozialen Bereichen nicht super daran sind Aufgaben zu bewältigen eher so ein Na ja, also wenn man jetzt so sagen müsste in welche Richtung fällt die Bage, dann würde ich sagen eher häufig eine Beziehungsorientierung.
00:12:53: Und das heißt auch dass wir das gut gestalten wollen und wenn nicht aber irgendwie Aufgabe reintreten zu führen.
00:13:01: da trete Ich bewusst in einer Position in der ich nicht mehr Teil des Teams bin und Wir wollen das so oft so gerne sein.
00:13:08: und ich habe auch viele Leitungen im Coaching die sagen Ja Dann ist die Leitung in den Ruhestand gegangen und dann habe ich das übernommen.
00:13:18: Ich kenne auch viele Leitungskräfte, die sind so reingesteuert und ich kenne das Gegenteil des Menschen.
00:13:23: Ich hatte so Bock darauf!
00:13:25: Ich wollte das bewusst machen.
00:13:27: Beide Gruppen haben die Herausforderung zu überlegen wie es sich umsetzt.
00:13:31: Gerade wenn ich so teamorientiert bin oder beziehungsorientierend bin und gerne Teil des Teams bin, fällt es manchmal schwerer.
00:13:40: mich auf den Hintern zu setzen und auch zu überlegen, an welcher Stelle bin ich denn jetzt hier Quarant auch der Bestimmer?
00:13:47: Wie die Kinder, was wir langsam sagen würden.
00:13:50: Weil das meine Aufgabe ist!
00:13:52: Und wir erleben ja auch oder ich weiß nicht ob es dir so geht aber... Ich erlebe in dem Begleitung von Teams ganz häufig Ja, wir haben eine ganze Flache hier reichen.
00:14:02: Bei uns gibt's keinen also wir ziehen alle an einem Strand.
00:14:05: Das ist total wertvoll und total wichtig.
00:14:07: Wir brauchen aber im beruflichen Kontext trotzdem Hierarchien, weil es Entscheidungswege geben muss.
00:14:12: Und das wollen manche Kita-Fachkräfte nicht gerne hören!
00:14:16: Also da merke ich auch eine Dynamik in Teams und dann werden wir nachher auch noch darauf kommen, denke' ich, wo's darum geht?
00:14:21: Ich will mir gar nichts so viel sagen lassen.
00:14:23: Und da muss man dann auch manchmal ein bisschen Wumps haben und sagt doch, weil ich bin jetzt Führungskraft.
00:14:29: Ich halte nicht nur meinen Kopf für euch hin wenn irgendwas schiefläuft, sondern ich erwarte auf dass ihr bestimmte Dinge umsetzt die wir umsetzen müssen vom Gesetzgeber, vom Träger oder weil ich die möchte.
00:14:42: Weil ich die Verantwortung dafür trage, weil die Rolle so ist dass ich auch dafür gerade stehen muss und ich glaube den Schritt machen manche vielleicht nicht bewusst.
00:14:51: Ja, das bedeutet eben auch dass ich Entscheidungen treffe die vielleicht nicht alle gut finden.
00:14:56: Das bedeutet ja auch dass Ich eine Vision haben muss davon wo ich hin möchte und das kann ja dann auch sein Dass sich unbequeme Entscheidungen treffen Die vielleicht Ärger und Frustration und so auslösen.
00:15:09: Und wenn ich eben ein Mensch bin der Harmonie liebt Der Konflikte meiden Möchte So Dann ist es ja auch schwer da in so ne Führung zu gehen Was das dann nachher bedeuten kann, wenn es da vielleicht sogar Richtung Führungslosigkeit geht.
00:15:26: Weil ich eben nur Teil des Teams sein möchte.
00:15:28: Da kommen wir noch drauf.
00:15:29: Denn
00:15:30: welche Relevanz hat denn jetzt Leitung im Kinderschutz?
00:15:35: Wir sind eigentlich schon auf dem Weg dahin.
00:15:37: Welche Relevance hat auch Führung beim Thema Kinderschutzt?
00:15:41: Warum ist das wichtig?
00:15:42: Ich finde es vor allen Dingen deshalb wichtig weil die Leitungskraft ... oder auch das Leitungs-Team.
00:15:48: Wir haben ja inzwischen wirklich viele Träger, die meiner Meinung nach genau richtig machen und Stellenvertretungen als Führungskraften mit als Leitungsteam sehen.
00:15:58: Das finde ich ganz große Klasse!
00:15:59: Die Führungs-Ebene entscheidet an ganz vielen Stellen, was Thema ist in der Einrichtung?
00:16:05: Und wir haben natürlich – und das weiß ich aber auch noch gut, auch wenn ich jetzt aus dem Tagesgeschäft in der Kita schon eine Weile raus bin Kein Kita-Tag ist weder andere, es ist immer trublich.
00:16:15: Man macht sich im Plan der sowieso nicht funktioniert und man braucht eine Flexibilität zu entscheiden.
00:16:20: auf was reagiere ich jetzt?
00:16:21: und das kriege ich doch noch hin?
00:16:22: und als Kita-Ladung habe ich immer gesagt, ich entscheide als nächstes, sonst werde ich wieder nicht schaffe.
00:16:26: Das ist auch in anderen Jobs so habe ich hinterher bestgestellt vor allen Dingen wenn man selbstständig ist.
00:16:32: aber natürlich ist das nochmal eine andere Anforderungen an Arbeitsorganisationen.
00:16:37: Leitungsreffen haben unheimlich viel im Blick und müssen unglaublich viel managen im Alltag.
00:16:42: Gerade wenn es darum geht, Reffensphasen oder was auch immer also Personalmangel in irgendeiner Form zu verwalten.
00:16:48: das ist nimmt unheimliche Zeitokraft einen Anspruch für den Kinderschutz wird uns da relevant Wenn die Leidungskraft war mit Herzblut, mit dem Team das Kinderschutzkonzept erarbeitet hat und man sich richtig gut damit auseinander gesetzt hat.
00:17:01: Wie wollen wir es umsetzen?
00:17:02: Was ist unsere Verhaltens-, unser Verhaltungs-Codex?
00:17:05: Haben wir unsere Ampel oder was auch immer.
00:17:08: Das wollen wir so machen, das wollen wir nicht so machen.
00:17:10: Es soll auf gar keinen Fall sein, dass nur im Ausnahmefall dann ist das schon richtig, richtig gute Grundlage wenn das Team das erarbeitete und bereit ist das zu leben.
00:17:19: Und dann ist die Frage Ist das in Alltag überhaupt Köpfen der Mitarbeitenden?
00:17:25: und da hat die Leitungskraft meiner Meinung nach eine entscheidende Aufgabe, das mit im Blick zu haben.
00:17:32: Und weil aber so viel Organzrück anfällt?
00:17:35: Wie machen wir es heute?
00:17:36: Pause und abdenken zack, zack!
00:17:37: Achso ja ihr wolltet eigentlich spazieren gehen achso ja dann drehen wir's nochmal.
00:17:42: Habe ich alles noch gut in Erinnerung.
00:17:44: Wenn Leitung den stressigen Zeiten nicht auf dem Schirm hat dass das vor allen Dingen auch die Zeiten sind wo Institutioneller Kinderschutz greifen muss, weil gestresste Fachkräfte schneller gestresst mit Kindern umgehen und wir dann in Grenz verletzen lassen.
00:18:01: Und manchmal echt leider auch gewaltvolles Verhalten kommen und Handeln kommen.
00:18:07: Warum sollte das Team das da tun?
00:18:09: Wenn die Leitung das nicht in Erinnerung ruft.
00:18:11: Mir hat eine Leitung vor einiger Zeit, die kurz vorm Durstand ist gesagt Ich arbeite ich habe für mich irgendwann entschieden so hat sie es glaube ich gesagt Ich arbeite nicht mehr mit den Kindern, ich arbeite für die Kinder.
00:18:24: Und ich fand das so ein starken Satz, weil ich gedacht habe... ...ich finde es so beeindruckend wenn ich mir bewusst werde als Führungskraft, dass geht nicht nur darum, dass der Laden wird.
00:18:33: Dass wir irgendwie durch die Tage kommen und damit dann alle unverlänzt hoffentlich nach Hause gehen.
00:18:38: Sondern es gehört zu meiner Rolle diese Dinge, diese übergeordneten Dinge, diesen Meta-Ebene im Blick zu behalten!
00:18:45: Wenn ich da eine Priorität für den Kinderschutz setze, weil es mir selber wichtig ist, kann ich das ins Team transportieren und dann kann ich das auch konkret machen.
00:18:53: Und wenn es nicht ist, ich glaube dann sind wir einfach so selbstweisbar, hören wir auf da drauf zu gucken obwohl es besser wird.
00:18:59: ehrlich gesagt erlebe ich das immer wieder und erinnere mich an Situationen wo mir dasselbe passiert ist.
00:19:10: Das passiert uns allen, das dürfen wir auf jeden Fall einmal festhalten.
00:19:14: Die Frage ist ja wie bewusst sind wir uns dessen und wie weit behält eine Leitung im Blick oder als Ziel zumindest dann ran zu arbeiten an Dinge zu entwickeln und bestimmte Verhaltensweisen auch anzusprechen?
00:19:29: Ich erinnere mich gerade an eine Leitung die zu mir sagte ich bin in ein Team gekommen Führungslos und das war so wenig orientiert.
00:19:39: Und als ich da reinkam, und einen Fall aufgearbeitet habe sozusagen strukturierter also strukturiert sind wir daran gegangen haben genau die Situation beschrieben haben genau geguckt was ist da passiert?
00:19:53: dann gab es Gespräche mit der Person also mit der Fachkraft Dann gab's Konsequenzen.
00:19:58: Also das heißt die ist sozusagen ganz systematisch Als leitung davorgegangen und ab diesem moment sind ganz viele Fachkräfte zu ihr ins Büro gekommen und haben plötzlich gesagt ja ich hab da auch was beobachtet.
00:20:11: Und ja, und ich habe da auch etwas beobachtet und ich auch das heißt immer dann wenn die Fachkräften feststellen aha die Leitungsposition oder die Leitung, die geht da mit systematisch um und hat dann einen Plan ohne Vision.
00:20:28: Und das Kinderschutzkonzept wird wirklich angewendet.
00:20:31: Dann entsteht ja auch so ein Vertrauen von Aha!
00:20:34: Ich kann mich auf diese Leitung verlassen?
00:20:37: Ja genau was passiert eigentlich wenn ich da nicht so richtig meiner Führungsverantwortung nachkomme mit dem Team?
00:20:46: Was hast du da so erlebt?
00:20:47: also das wäre ja genau das was in dem Beispiel dazu geführt hat, davor dass eben jeder sein eigenes Ding macht.
00:20:54: Dass das nicht so richtig ein Vertrauen entstehen kann.
00:20:58: Aha!
00:20:58: Da gibt es eine verlässliche Führung die dann damit auch adäquat umgeht.
00:21:02: was hast du da so erlebt?
00:21:04: Ich finde das Beispiel total schön, dass Du gerade erzählt hast und freue mich voll, dass auch mal so von Sein Praxis nochmal bestätigt zu sehen weil ich davon überzeugt bin, dass das der entscheidende Unterschied ist wenn wir pädagogische Qualität leben wollen.
00:21:17: also Als ich vor dreißig Jahren angesprochen habe, da hat das kein Mensch so genannt.
00:21:22: Und trocksinn war es das was wir machen wollten ja und wo wir also das hieß auch noch nicht Bildung und wir haben's trocksing gemacht und es hat sich so viel entwickelt und Ja ist ganz viele Anforderungen dazu gekommen und wir müssen jetzt wieder dokumentieren.
00:21:33: und ja und das System ist auch an vielen Stellen steuert es über seine eigenen Beine.
00:21:38: So müssen wir nicht darüber diskutieren aber Es geht doch darum die Kinder zu begleiten dass die mit windelnden Segeln in ihre nächste Lebensetappe gehen.
00:21:46: Das ist doch das, was uns alle mal in den Beruf gebracht hat und was uns antreibt.
00:21:50: Und wenn Leitung das ernst nimmt, dann ist es wichtig nicht nur für den organisatorischen Ablauf zu sorgen sondern auch zu gucken wie können wir in den verschiedenen Phasen im Kita-Jahr, in den verschiedenen Belastungsgraden weiterhin die Kinder im Blick behalten?
00:22:07: Das finde ich total wichtig!
00:22:08: Das ist der erste Schritt.
00:22:10: Der zweite Schritt ist dann wirklich zu sagen Was kann ich tun, um meine Mitarbeitenden zu stärken?
00:22:15: Und ein Beispiel zeigt das passiert auf einmal.
00:22:18: Wenn ich merke als die Fachkraft, ich kriege gar keinen über den Deckel und wenn wir dann das systematisch angucken und wir bestreffen lassen, überlegen gemeinsam in der Fallberatung.
00:22:30: Wie hätte ich anders reagieren können?
00:22:32: Ah, guck mal!
00:22:32: Das hätte man ausprobieren können.
00:22:34: Ach Mensch ja, komm, das versuche ich
00:22:35: mal.".
00:22:35: Und da kann ich das nächste Mal auch sagen... Hier also, dass was wir uns dabei erlegt hatten, das hatte ich irgendwie... Also bei dem Kind hat es überhaupt nicht funktioniert, habt ihr noch eine
00:22:44: Idee?!
00:22:44: Und dann passiert was tolles.
00:22:47: Dann fangen Fachkräfte an, sich in ihrer Fachlichkeit gegenseitig zu stärken und die anzuerkennen.
00:22:53: Und auch die Unterschiede darin und die Persönlichkeitsanteile.
00:22:56: Und dann fängt es anzutragen – ich bin davon überzeugt, dass das eine Krise Unterschied im Kinderschutz macht!
00:23:02: Wenn ich in einer stressigen Situation bin und weiß wir können jetzt das Tunen nicht machen, wer hat einen Ausflug geplant der fällt hinten rüber oder ich bekomme das erzielt?
00:23:14: Ich betreue ja nur noch.
00:23:16: Es passiert gar keine Bildungsarbeit mehr und das ist alles so stressig, dann mache ich doch gar nicht mehr den Job, den ich eigentlich begonnen habe zu machen für den ich den Beruf ergriffen
00:23:27: habe.".
00:23:27: Und ich finde, hey lass uns mal eine andere Brille aufsetzen!
00:23:31: Da wird es doch eigentlich dann genau relevant.
00:23:34: wie gehe ich denn mit der wenigen Zeit die ich habe?
00:23:38: Mit der Verantwortung für mehr Kinder weil die Kollegin krank ist?
00:23:41: Wie gehe ich dann in die gezielte Interaktion Und bleibe bei mir in meiner Selbstreflexion und gucke, dass ich das bestmögliche für die Kinder und die Begleitung der Kinder in dem Moment machen kann.
00:23:51: Wenn Leidung das unterstützt und mutig zum Beispiel sagt ja wir haben einen Notfallplan wenn so viele Leute wählen dann fällt per se das das weg.
00:24:00: das haben wir erarbeitet und da wird nicht dran gerippelt.
00:24:03: Das entspannt unfassbar eine strukturierte Vorgehensweise.
00:24:07: jeder weiß beschreibt Dann werden die Pausen so verändert dann werden Aktionen weniger, dann wird das an den Eltern gut transparent gemacht.
00:24:17: Meistens wundert man sich auch wie anders Eltern reagieren wenn die verstehen was in der Einrichtung passiert, wenn weniger Leute da sind und wenn sie merken wir wollen trotzdem vor allen Dingen die Kinder gut begleiten damit kriegen wir eigentlich die meisten Eltern und dann hat man eine Win-Win-Winn Situation.
00:24:38: Aber ich weiß gerade gar nicht mehr, ob das jetzt die Frage beantwortet hat.
00:24:41: Die du bestellt hast!
00:24:42: Das sind meine Gedanken weiter galoppiert.
00:24:45: Genau also die Frage war ursprünglich ob sozusagen wenn ich der Führung nicht gerecht werde im institutionellen Kinderschutz was dann passiert?
00:24:55: Was ich noch gerne ergänzen mag ist...was ich dann manchmal erlebe ist dass Fachkräfte sich an mich wenden und sagen, hier bei uns passiert so viel verletzendes Verhalten in der Einrichtung.
00:25:08: Und ich versuche das anzusprechen als Fachkraft nicht als Leitung.
00:25:13: Dann versuche ich es bei der Leitung anzusprechen.
00:25:16: Daraus kann es sogar passieren, dass ich dann Mobbing erlebe oder abgewiegelt werde oder dass ich in einem Team wirklich am Pranger stehe plötzlich wie eine Täter-Opferumkehr oder sowas.
00:25:30: Dann frage ich immer ... Wie ist denn die Leitung?
00:25:33: Geht sie dann entsprechend des Kinderschutzkonzepts vor, was ist dann?
00:25:37: und dann ist meistens die Antwort.
00:25:40: Ja, die Leitung ist nicht so richtig.
00:25:42: Die kann diese Führung nicht.
00:25:43: Diese wirkliche Führungsposition ist dann nicht da.
00:25:46: Und dann finde ich passiert manchmal sowas wenn Leitungen nicht richtig in diese Füllungsrolle gehen besonders im Kinderschuss dass dann plötzlich so eine Rollenverschiebung stattfindet, das plötzlich sozusagen Fachkräfte aus dem Team versuchen diese Führungsaufgabe zu übernehmen.
00:26:06: Das passiert immer!
00:26:07: Genau.
00:26:07: also wie ist da deine Erfahrung?
00:26:09: Also wenn doch die Führung nicht passiert, also wenn dieser Führungenposition nicht ausgefüllt wird, dann übernimmt sie ja heimlich jemand an.
00:26:17: Es braucht es auch.
00:26:20: Definitiv und Es wird immer jemanden geben, der sagen großartig geht.
00:26:25: So organisieren wir Menschen uns in Gruppen und dann ist es völlig egal ob das ein Team ist eine Familie oder ein Sportverein.
00:26:30: Das heißt wenn ich als Führungskraft nicht bewusst sei wie das ist ein Thema dass habe ich im Blick dann wird das entweder in Vergessenheit geraten und damit dann wahrscheinlich das Problem größer?
00:26:42: Und wenn ich aber bewusst sage Ich möchte das gestalten kann ich es steuern.
00:26:45: und du hast was ganz wichtiges angesprochen nämlich die Dynamik im Team.
00:26:49: Ich erlebe viele Führungskräfte, die sagen Mensch ich versuche so viel Wertschätzung wie ich nur kann weiterzugeben.
00:26:56: Ich möchte den Mitarbeitenden so viel Freiheit geben wie es nur geht und dass sie eigenverantwortlich arbeiten können.
00:27:03: Manche sagen dann irgendwie das mit der Eigenverantwortlichkeit ist klar gar nicht.
00:27:07: Dann passieren die Sachen gar nicht.
00:27:09: da merke ich.
00:27:09: dann muss man also ich auch als Coach eine Teams fange an einer ganz anderen Stelle an zu arbeiten in so Team-Entwicklungsprozessen, denn wenn Leitung eine Vorgabe macht und ich halte die nicht ein.
00:27:21: Dann kann das System ja nicht funktionieren.
00:27:24: also es bedarf ja einer Rolle vielleicht auf verschiedenen Seiten Und an der Stelle ist es
00:27:30: wichtig
00:27:31: dann daran zu arbeiten finde.
00:27:32: Ich sage ganz klar was ich erwarte und möchte auch dass das umgesetzt wird.
00:27:37: Wenn ich das nicht tue dann macht auch jeder was er will und in Stresssituationen reflektiert dann keiner mehr was.
00:27:44: Und dann passiert auch manchmal die Situation, dass man sich gegenseitig in seinem Leid so bestärkt.
00:27:50: Das sind richtig stressige Tage und Wochen, wenn wir Krankheitswellen haben oder so... Wir kennen den Rhythmus in Peter ja!
00:27:56: In welche Zeiten das ist?
00:27:58: Aber wenn wir dann in so eine selbstspirale Abwärtsspirale eintreten, das ist wieder so krass.
00:28:05: Das war auch wieder so anstrengend heute.
00:28:08: Es ist wichtig, dass man sagen kann, heute bin ich so dermaßen über meine Grenzen gekommen.
00:28:14: Ich habe das und das war mir viel zu viel.
00:28:16: Wenn da nicht draus wird, dass wir alle mitten in der Jammer sind.
00:28:20: Da ist der entscheidende Unterschied, wo man merkt ob Führung an der Stelle präsent ist oder nicht.
00:28:26: Wenn ich als Führungskraft sage, es ist gerade richtig krass, dann ging's auch so... Okay, was können wir morgen verändern damit wir an der Stellschraube drehen?
00:28:34: Nicht... Wir dürfen jetzt nicht jammern.
00:28:37: Das wäre auf der einen Seite vom Pferd gefallen und auch die anderen Seite dieses Jahr.
00:28:40: Wir sind jetzt gemeinsam im Jammertal oder müssen durchhalten bis die Kollegen wieder gesund sind.
00:28:46: Und dann ist das so ein self-fulfillingen Ding also dass man einfach sich nur noch da drunter dreht und nicht mehr den Blick auch die Kinder nimmt!
00:28:55: Da macht es sich finde ich total bemerkbar.
00:28:58: Ich find's auch total be merkenswert dass ich immer wieder eingeladen werde.
00:29:02: Also, ich komme ja oft zu Team-Tagen eingeladen.
00:29:05: Wir wollen eine Kommunikation verbessern und dann frage ich nach der Anzahl der Teamsitzungen.
00:29:09: Ah ja!
00:29:10: Wir haben einmal im Quartal Großteam alle vier Wochen Großthemen.
00:29:14: Ja aber wenn wir da so viele krank sind lassen wir ausfallen.
00:29:18: Und dann sitze ich da immer und denke so... Wenn ihr keinen Raum für Kommunikations gibt ist doch kein Wunder das KommunikATION nicht stattfindet.
00:29:25: Ich finde in so Zeiten wo Kolleginnen fehlen wo wir mit weniger Leuten unterwegs sind, ist die Teamsitzung ausfallen zu lassen.
00:29:34: Eine denkbar ungünstige Entscheidung!
00:29:37: Ja ich kann vielleicht langfristig organisatorische Dinge nicht bestrechen weil nicht angedah sind.
00:29:43: Aber dann nehmt euch doch bitte eine Dreiviertelstunde miteinander zu gucken.
00:29:48: wie geht's mir?
00:29:49: Wie geht es jedem?
00:29:50: was ist belastend?
00:29:51: an welchen Stellschrauben können wir in den nächsten Tagen was verändern?
00:29:54: denn dann werden wir werden die Fachkräfte gesehen Können das aussprechen?
00:29:59: Das ist doch genau das Gleiche, eigentlich die Co-Regulierung bei Kind.
00:30:02: Dass ich sage, ich sehe dich!
00:30:04: Ich sehe auch deine Zerrissenheit oder deine Hilflosigkeit, deine Überforderung... Auch dein eigenliches Bündnis und das was jetzt möglich ist.
00:30:11: Lasst uns das doch als Erwachsene uns gegenseitig auch geben.
00:30:14: Das tut doch unheimlich gut.
00:30:16: Und dann zu sagen okay aber hier.. Ich bin zwar in diesem Raum, in diesen Funktionsraum, in diesem Gruppenraum den ganzen Tag eigentlich so machen Allein oder allein ja hoffentlich nicht, aber mit weniger Leuten als sonst.
00:30:30: Und also fühle mich da sehr alleine.
00:30:32: Aber dann noch mal den Blick zu heben, Mensch!
00:30:34: Den anderen geht es auch so.
00:30:35: wie läuft's denn bei euch?
00:30:36: Ach, Mensch super ihr seid noch voll besetzt und nicht... Ja die hinten sind überhaupt noch gesucht viele Leute.
00:30:42: Dann geht doch bitte miteinander ins Gespräch seht euch und stärkt euch.
00:30:46: Nicht nur Leitung muss er sagen ja ja ihr macht das alle ganz toll schenkt es euch doch gegenseitig und dann passiert da auch wieder Stärkung.
00:30:54: kann Leitung anstoßen oder verhindern.
00:30:56: Und dann sind wir dabei, findet es statt?
00:30:58: Oder nicht?
00:30:59: Das wäre jetzt so konkret das Beispiel finde ich, wo Leitung auch wirklich was verändern kann.
00:31:04: und wenn Leitung dann sagt und wie haben wir's heute geschafft unser Kinderschutzkonzept umzusetzen.
00:31:09: Welche Tageszeit war besonders schwierig für euch?
00:31:12: Was machen wir morgen anders damit die Mittagessensituation entzerrt wird?
00:31:16: Was verändern wir daran?
00:31:18: weil ihr eigentlich völlig durchwartet?
00:31:21: Dann wird es konkret und dann lebt das Ding noch wieder.
00:31:23: Ja, total.
00:31:24: Ich habe auch eine befreundete Leitung im Ohr die sagt ich nutze die Teamsitzung auf keinen Fall mehr für irgendwelche organisatorischen Dinge.
00:31:33: Das sagt die ganz klar so, das machen wir dann über die Apps oder irgendwelche WhatsApp.
00:31:38: Das macht sie nicht mehr sondern sie macht wirklich nur pädagogische Teamsitzungen.
00:31:43: Wunderbar!
00:31:44: Also ich weiß nicht ob du das genauso siehst aber weil viele sind erschöpft ja und gleichzeitig ist wenn wir an den pädagogischen Themen arbeiten Dann entsteht ja Qualität, also dann entwickeln wir ja.
00:31:59: Qualitätsentwicklung bedeutet auch immer Kinderschutzkonzept einhalten.
00:32:04: Ein neues Eingewöhnungsmodell oder was auch immer und das ist eine wichtige gut investierte Zeit.
00:32:11: Und was du auch angesprochen hattest war dass genau also Teamkonflikte können Also so eine Ungereimtheit im Team.
00:32:21: oder wie spreche ich Dinge an?
00:32:23: Ich finde, das ist ein superwichtiges Thema beim Thema Kinderschutz.
00:32:27: Und ich muss gerade auch an diese aktuelle Studiedenken psychosoziale Belastung und Kinderschutze in Kitas von der Bertelsmann-Erstiftung, wo zwanzigtausend pädagogische Fachkräfte befragt wurden, dass einfach wirklich viel verletzendes Verhalten beobachtet wird.
00:32:43: also wirklich vierzig Prozent der Befragten sagen ja eigentlich sehe ich ständig oder an den meisten Tagen verletzendes Verhalten bei meinen Kolleginnen und Kollegen.
00:32:53: Und dass das viele, und das kam da ja auch raus als sehr belastend erleben im Team – und dass vor allen Dingen sich super wenige Trauen auch Dinge anzusprechen.
00:33:07: Also wirklich Angst auch entsteht vor Mobbing, vor Ausgrenzung, dass dann eigentlich Teamkonflikte entstehen.
00:33:13: Also das ist so.
00:33:14: diese Konklusio ja von dieser Studie, dass eigentlich die Team-Kultur oder wie viel Konflikt besteht im Team beziehungsweise was ist da Kausalität?
00:33:25: Was ist Korrelation?
00:33:26: Wo es eigentlich...was ist Hände und Ei?
00:33:27: Es kann auch sein, dass es genau andersrum ist, also entweder Konflikte entstehen weil das alles nicht gut besprochen werden kann oder die Konflikte bestanden schon und deshalb kann's nicht gut.
00:33:42: Wo setzt sich denn da als Leitung an?
00:33:44: Also sagen wir mal, ich komme jetzt als neue Leitung also so wie ich jetzt gerade letztens in einem Gespräch eben hatte.
00:33:50: Ich komme als neuer Leitung in ein Team und das besteht schon!
00:33:53: Und da ist ganz viel Unruhe und da sind auch wirklich sehr unterschiedliche Positionen davon was gute Pädagogik ist und dass es auch Grundlage davon, dass dieses Team nicht gut funktioniert, dass es wahnsinnig belastend ist auch für viele Fachkräfte und die dann auch denken oh ich gehe jetzt hier bald.
00:34:12: Da gibt's ja auch viele, die das nicht mehr aushalten können so das immer mitzubekommen und nicht ansprechen zu können und da gab's eine Leitung die da nicht wirklich konsequent gehandelt hat.
00:34:21: wo setzt sich denn da an?
00:34:23: Also was kann ich machen als Leitung eine Teamkultur entwickeln können, die wirklich gut mit Kinderschutz, also mit Vorfällen innerhalb der Einrichtung umgehen kann.
00:34:38: Also dass ich jetzt beobachte... Ich meine mein Thema ist ja Sprachgewalt!
00:34:42: Ich beobache ne Kollegin, die immer wieder Form von Sprach gewalt verwendet und dann kommt sie zu mir ins Büro und sagt mir das wo setze ich an?
00:34:52: Was mache ich damit ne Kultur entstehen kann, Kinderschutz nicht als was, so oh Gott.
00:34:58: Hilfe das jetzt auch noch sondern eher sowas von Wir entwickeln gemeinsam Qualität und dass kein Finger zeigt Sondern ne so eine Kultur des hinsehts.
00:35:07: wie mache ich denn das am besten Als leitung?
00:35:10: also wenn Ich dir dafür Jetzt So ein Patent Rezept geben Könnte Ne?
00:35:14: Ich glaube dann wüsste Ich Auch Wie man damit Gut Geld Verliehen Kann.
00:35:18: Das ist Eine wirklich herausführende Frage die du mir hier Gestalt hast weil es kommt halt immer drauf an auf so viele Faktoren.
00:35:27: Also gerade wenn ich neu irgendwo reinkomme, ich muss ja erst mal reinwachsen und es ist nicht sinnvoll zu kommen die Ärmel hochzukremmen will nur sagen ab heute machen wir alles anders.
00:35:35: Es ist wichtig erstmal einzukommen zu gucken.
00:35:37: welche Strukturen sind hier?
00:35:38: wie gehen die Leute miteinander um?
00:35:40: Wie sind die Dynamiken im Team?
00:35:42: Das ist wichtig anzukommen.
00:35:44: gleichzeitig darf das Ankommen aber auch nicht so lange dauern, dass ich gar nicht die Führung in die Hand nehme.
00:35:49: Das erfordert einfach Fingerspitzengefühl und braucht ein bisschen Try-and-Error ausprobieren was funktioniert oder was nicht geht.
00:35:56: Ehrlich gesagt würde ich sagen wir müssen als erstes Überhaltung reden und wir müssen Als erstes auch dann als Leitungskraft den Mut haben zu sagen das Konzept liegt mir vor.
00:36:06: Ich bin hierher gekommen, weil mir das und das wichtig ist.
00:36:11: Und ich möchte mit euch in den Austausch gehen.
00:36:12: was bedeutet das für die Kinder wenn wir sagen wir wollen Kinderschutz leben?
00:36:15: Was bedeutet dass für die kinderinnen?
00:36:18: werden bestimmt das pädagogische Konzept irgendwie verankert.
00:36:21: Regiopädagogik war es auch immer.
00:36:26: Und wirklich mal hin zu gucken, was bedeutet Haltung?
00:36:28: und ich erlebe immer wieder.
00:36:29: Ich komme in Einrichtungen und sage, ich möchte mit euch über Haltung reden und das sind die geben sich so viel Mühe, die auch nicht sofort gehen.
00:36:36: Ich sehe aber die Sprechblase bei dem Korokot schon Wiederhaltung.
00:36:40: Und dann fange ich trotzdem davon wieder an und versuche nochmal hinzukucken.
00:36:44: Okay wie bildet sich unsere Haltung?
00:36:46: Was ist das mit dieser Grundeinstellung, wie wir ins Leben gehen?
00:36:49: Was hat das wirklich damit zu tun wenn ich anfange das zu reflektieren Und was bedeutet, eine professionelle Haltung einzunehmen?
00:36:57: Und spätestens da sind wir an dem Punkt wo man sagen muss ja es gibt sogar in der Pädagogik verschiedene Ansichten über bestimmte Dinge und es gibt auf jeden Fall weiter Entwicklung von Pädagogik.
00:37:10: Wenn wir darüber sprechen was wir heute wissen aufgrund von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, entwicklungspsychologischen Erkenntnisse usw.
00:37:19: Ja das ist auch für jemanden der lange im Beruf ist, dann erst mal vielleicht ein böhmisches Dorf und man fühlt sich angegriffen.
00:37:26: Und gleichzeitig ist es aber wichtig da hinzugucken was bedeuten denn diese Erkenntnisse?
00:37:30: wie wollen wir damit umgehen?
00:37:31: Das ist unsere Haltung!
00:37:33: Dann gibt es die Möglichkeit zu sagen das darf jeder so machen, weil Individualität so wichtig ist.
00:37:42: Kinder brauchen unterschiedliche Menschen in ihrer Begleitung.
00:37:45: Also wenn jeder nur mich gehabt hätte, ich bin mit allen über Tische und Bänke gegangen.
00:37:49: Dann hätten den introvertierten Kindern die meine Kollegin so sehr gebraucht haben weil der wurde das nie zu viel bei Kinder auf dem Schoß saßen und gesagt habe Ich brauch grad ein bisschen näher.
00:37:58: Ich musste manchmal sagen Das ist mir gerade zuviel irgendwie.
00:38:02: Und also wir brauchen diese unterschiedlichkeit.
00:38:04: aber es gibt bestimmte Dinge dass sind unsere Klappe.
00:38:07: Das ist Qualitätsmanagement.
00:38:09: Drunter geht's nicht!
00:38:10: Das wird erfüllt Und darüber müssen wir uns verständigen.
00:38:14: Eigentlich ist das der Anfang und viele Teams wollen das nicht mehr bearbeiten, weil die so genervt sind.
00:38:19: Wir haben den Konzeption jahrelang erarbeitet.
00:38:21: Oh, hat das viel Arbeit!
00:38:22: Dann wollte der Träger ein Qualitätsmanagement?
00:38:24: Ja auch meine Güte... Den Blick davor zu lenken und zu sagen ja lass es uns doch nutzen.
00:38:31: Es ist da dann kann es uns beflügeln, weil wir Hand in Hand arbeiten können.
00:38:35: Und dann wird Führung sichtbar.
00:38:38: wenn ich sage Ich erwarte das auch Ich möchte über bestimmte Dinge gar nicht diskutieren.
00:38:43: Das steht doch in eurem Konzept, unserem Konzept und wenn das nicht mehr gilt dann müssen wir daran arbeiten.
00:38:47: Dann müssen wir sagen wie wollen wir es umsetzen?
00:38:50: Und wenn das Kinderschutzkonzept da ist also wenn es nur gekommen ist weil da liegt und vorhanden ist, weil ein Eindruck das schnell runtergeschrieben hat was ja leider auch manchmal passiert ist, dann wird sowieso Zeit daran zu arbeiten dass das konkret in der Praxis bedeutet und ansonsten wirklich da anzusetzen und auch so sagen Wie wollt ihr miteinander arbeiten und weißt du leer?
00:39:10: Da geht mir gerade so ein Quergedanke in den Kopf.
00:39:12: Im Moment sind wir alle so überrascht von dem Rückgang der Kinderzahlen und davon, dass auch einmal Gruppen oder sogar Einrichtungen geschlossen werden müssen.
00:39:20: Und ganz ehrlich diese Basisgedanken tragen dazu bei ob es also ob unsere Kita weiter lebt weil das wird nach außen stürmer sein wenn wir Und an unserer Haltung arbeiten innerhalb der Teams.
00:39:34: Wenn wir sagen, wir möchten das Kinder hier strahlend durchgehen und dass wir die nicht nur wie eine Härte schacke durch den Tag treiben – und das ist uns wichtig!
00:39:42: Dann wollen Eltern ihre Kinder dahin geben, da es wird nach außen eine Wirkung haben.
00:39:47: Also sogar aus dem Blickwinkel ist es wichtig, sich mit der pädagogischen Ausrichtung auseinanderzusetzen.
00:39:53: Total ja zum Thema zu machen auf jeden Fall ne?
00:39:56: Was würdest du jetzt konkret machen, wenn diese Kollegin kommt zu mir ins Büro und sagt ich habe jetzt wirklich mehrere Wochen das beobachtet?
00:40:06: Und die Kollegin XY hat immer wieder das und das gesagt.
00:40:12: Die hat immer eine Form von Sprachgewalt verwendet zum Beispiel.
00:40:16: Was würdest du dann direkt machen?
00:40:17: also was wäre deine Handlung als Leitung in dem Moment sie kommt rein?
00:40:24: Also ich glaube, ich würde erst mal mich dafür bedanken für die Sicht der Dinge.
00:40:28: Ich glaube auch, ich werde erstmal sagen okay, ich überleg mal wie wir da weit vorgehen können und ich werde mir da was überlegen und möchte ich bitten, mir dafür ein bisschen Zeit zu lassen.
00:40:39: Und ich denke dann würde ich versuchen selber ganz sicher aufmerksam sein und auch wirklich deutlich hinzugucken denn dieses, ich habe gehört es ist so und so immer ein dünnes Eis Sobald es auch einfach sein kann, dass mir jemand Mist erzählt und damit will ich überhaupt keine Mitarbeiterin unterstellen.
00:40:57: Aber auf eigene Beobachtungen mich stützen zu können, sichert auf jeden Fall meine Position.
00:41:02: also da würde ich auf jeden fall bewusst hingucken Und ich denke dann würde ich beide zum Gespräch einladen und würde wirklich sagen okay Ich finde es total super das du gekommen bist und ich möchte dich mit reinnehmen weil wie wichtig ist das wieder hingucken?
00:41:17: Wie sind die Situationen denn für dich?
00:41:20: Wie kommt es dazu, dass du das Gefühl hast, so handeln zu müssen.
00:41:23: An welcher Stelle ist da für dich vielleicht was?
00:41:26: Unklar brauchst du Entlastung an einer bestimmten Stelle und dann können wir anfangen auch zu gucken... Also ich fände es wichtig nicht zu sagen Oh nein!
00:41:34: Jetzt kriegst du sofort etwas auf den Deckel sondern mal hin zu gucken und sagen Mensch guck mal deine Kollegin hat das beobachtet.
00:41:40: Wir haben eigentlich so wollen wir ja das und das leben.
00:41:43: wie geht's dir damit?
00:41:44: Wie koppelst du in der Situation?
00:41:47: Kannst du das nachvollziehen, dass wir beide den Eindruck haben, dass das grinsverletzend ist?
00:41:53: Und ich stelle mal die mutige Tense auf.
00:41:55: Dass wenn nicht mit einer Vorwuchshaltung der Kollegin oder dem Kollegen begegner sondern sagen so Mensch Das ist ja was was wir eigentlich nicht haben wollen versteckt dahinter und denjenigen einladen Mitzug gestalten, dass es ihm leichter fällt.
00:42:10: Ich werde erstmal Emotionen auslösen.
00:42:13: Es wird erst mal gegen wer kommen, es wird vielleicht verzweifeln kommen und es werden Tränen fließen weil niemand das gerne mag.
00:42:18: aber wenn ich als Leitungsgrad sagen soll es ist doch in Ordnung lass uns wirklich gucken.
00:42:23: wie können wir denn hier gemeinsam das lösen hand in Hand?
00:42:25: nicht weil hier irgendjemand wie du es vorhin gesagt hast an dem Pranger gestellt wird sondern weil wir es um der Kinder willen lösen wollen.
00:42:31: und so eine Mustermodell finde ich total fantastisch.
00:42:35: wenn daraus entsteht dass man anguckt welche Situationen sind besonders belastend oder welche Kinder bringen mich innerhalb von Sekunden an, wo der Kultusfahren nicht mehr halten kann.
00:42:47: Haben wir doch!
00:42:48: Wir haben auch Kinder, wo wir schneller reagieren oder wie auch immer und ich finde es total super wenn aus diesem geschützten Rahmen wir arbeiten gemeinsam jetzt in dieser konkreten Situation und dann so sagen Ich möchte das mit ins Team nehmen als Beispiel dafür dass uns jedem von uns zu gehen kann.
00:43:05: Es geht nicht darum, dass du an der Stelle Grenzverlänzen warst sondern dass wir merken Also die und die Sache im Tagesablauf funktioniert so nicht, weil die Belastung zu sehr auf einzelnen liegt.
00:43:16: Da merken wir unsere Strukturen.
00:43:19: Da haben wir das Gefühl, dass geht gar nicht anders.
00:43:21: Mal gucken ob wir nicht doch einen anderen Weg finden!
00:43:24: Und dann wertschätzend mit ins Team zu bringen.
00:43:26: Wir haben an einem konkreten Beispiel gemerkt, dass sie ist ein Ansatzpunkt.
00:43:30: wie geht es euch damit?
00:43:31: Wo fühlt ihr euch überfordert?
00:43:33: Wie wollen wir dem in Zukunft begegnen?
00:43:35: das wäre für mich so eine Musterlösung und das hört sich alles viel einfacher an als es ist, dass mir voll bewusst.
00:43:41: ich glaube aber, dass es einen Unterschied macht wenn wir sowas ein zweimal durchhaben.
00:43:46: also ähnlich wie dein Praxisbeispiel vorhin das auch wunderbar bewegt hat Wenn die merken, es geht nicht darum das auf den Finger gezeigt mit dem Finger auf jemanden gezeigt und der hat losgestellt wird oder abgemahnt.
00:43:57: Oder also abgemeint nicht im Sinne einer schriftlichen Abmalung sondern irgendwie oh da muss man jetzt aufpassen dass wir nicht von der Chefin oder vom Chefein aus in der gekriegt werden.
00:44:08: Wenn das gelingt dann haben wir viel geworden.
00:44:09: dann geben wir wichtige erste Schritte.
00:44:16: Es ist total schön, wenn du das so berichtest.
00:44:19: Das ist echt interessant weil es ja eigentlich eine Situation ist die sehr herausfordernd ist.
00:44:23: und wenn ich dir so zuhörere und denke oh ich wäre Teil davon, wenn man mit dieser Haltung da rein geht wie du das jetzt beschrieben hast dann lernt das ganze Team dabei super viel also genau wie du es beschrieben wenn mir das passiert, wir haben eine fehlerfreundliche Kultur.
00:44:43: Es ist nicht so dass wir perfekt sein müssen es ist dann bin ich trotzdem noch als Fachkraft als Mensch anerkannt.
00:44:50: also das heißt es wird aber auch aufgearbeitet.
00:44:53: also es heißt es würde ernst genommen es wird aufgearbeitet es wird sogar im Team besprochen und da lernen wir gemeinsam als team.
00:45:01: hey Kinderschutz ist nicht was mit Fingerzeug, sondern eher was wo wir uns als Team gemeinsam weiterentwickeln können und wo wir gemeinsam an Qualität weiterentwicklen.
00:45:12: Also unsere Qualität weiterhin entwickeln können.
00:45:14: Und vielleicht am Ende sogar für Entlastung sorgen oder was auch immer.
00:45:18: also ich finde das dieses Beispiel hat jetzt gerade für mich so viel gezeigt von wie genau dieses Vertrauen in Leitung dann entstehen kann.
00:45:28: also dass sich dann das Vertrauen von allen Seiten ist nämlich die Fachkraft, die sich dann traut das mitzuteilen.
00:45:35: Dass sie das beobachtet und aber auch die der das vielleicht passiert ist.
00:45:40: Das es nicht den Weltuntergang bedeutet dass sie trotzdem als Mensch in ihrem Wert intakt bleiben kann.
00:45:47: also super viele total wichtige Dinge so.
00:45:51: Und jetzt gibt es natürlich aber diese Momente von sagen wir mal Eine Fachkraft, der passiert das nicht einmal sondern mehrfach.
00:46:01: Das heißt mehrfach auch so dass sozusagen auch von der Fachkraft auch wenn wir mit dieser wohlwollenden Haltung keine Reflektionsbereitschaft da ist also das abgewährt wird mehrfach das mehrfach ja wirklich schlimmere Situationen zu beobachten sind.
00:46:18: Was habe ich denn da für eine Handhabe?
00:46:20: Also wie gehe ich denn dann als Leitung mit um, wenn ich das Gefühl hab, boah!
00:46:24: Das ist jetzt was, das können wir vielleicht in der Form nicht
00:46:28: begleiten.".
00:46:44: an dem ich als Führungskraft sagen muss, ab jetzt diskutiere ich nicht mehr.
00:46:50: Wir sagen ja immer wir müssen alle mitnehmen.
00:46:52: das ist total wichtig, wir sollten alle mit nehmen.
00:46:54: Das heißt aber nicht dass wir warten bis jeder seine letzte Nase geputert hat und sich bequem mitzugehen sondern das bedeutet auch dass wir einen bestimmten Punkt wenn wir viel darüber gesprochen und viel reflektiert haben dann auch wirklich als Füllungskracht klar sagen Jetzt ist hier eine Grenze erreicht.
00:47:09: Ich erwarte Dass du das anders umsetzt.
00:47:14: Das ist super schwer.
00:47:16: Und dann kommen wir zu dem, warum ich das gerade gesagt habe, dass es etwas im Kleinen wichtig ist.
00:47:24: Wenn es an diesem Punkt ist total darauf angewiesen, wo mein Träger steht... Ich bin als Leitungskraft eingebunden in die Hierarchie und kann bestimmte Dinge nicht lösen.
00:47:37: Da wird Trägersqualität sichtbar!
00:47:39: Mich macht es total... Ich bin froh und erleichtert darüber, dass ich mit einem Träger zusammen arbeite.
00:47:45: Ich begleite einige Kitas in dieser Trainerschaft als Teamcoach und auch als Führungskräftekoch.
00:47:53: Er lebe bei diesem Traeger eine ganz klare Linie, dass sie sagen die pädagogischen Werte stehen über allem.
00:48:01: Das heißt wir ermächtigen unsere Leitungskräfte.
00:48:04: Die gehen sehr klar ins Gespräch.
00:48:07: wie seht ihr das?
00:48:10: erst mal selbst aktiv zu werden und sage ganz klar an der Stelle, also Kinderschutz muss gewährleistet sein.
00:48:16: Zum Beispiel gewaltvoller Sprache gibt es nicht und ich habe tatsächlich durch die Begleitung eines Teams mitbekommen dass zwei Fachkräfte gehen mussten weil sie keine Reflektionsfähigkeit gezeigt haben und der Träger irgendwann gesagt hat jetzt reicht noch ganz vielen Schritten vorher gesagt haben hier ist der Auflösungsvertrag.
00:48:37: das wollen wir so nicht.
00:48:39: Das Problem ist, dass viele Träger da nicht klar sind.
00:48:43: Da müssten wir über Trägerkwalität reden, das wäre noch mal eine andere Thematik.
00:48:48: aber wenn ich wirklich dauerhaft jemanden habe der sich weigert bestimmte Qualität zu leisten ja dann muss irgendwann auch eine dyszyklinarische Folge kommen.
00:49:00: es geht nicht anders.
00:49:01: Sonst habe ich den Tod im Topf.
00:49:03: Und ich weiß, dass das für viele Träger auch eine große finanzielle Herausforderung ist?
00:49:07: Wir können nicht einfach aus irgendwelchen Töpfen Abfindungen zahlen!
00:49:10: Das ist ein Riesenproblem.
00:49:12: und auf der anderen Seite wenn eine klare Linie des Trägers da ist dann erleichtert das eine Menge.
00:49:19: und ich weiß aber auch als ich kann mir vorstellen, wenn es jemand hört, der die Unterstützung der Ladenskraft, die das hören und nicht die Unterstützung von der Trägersvertretung hat, dass er jetzt bestimmt frustrierend ist das zu hören Und da habe ich auch leider keine Patentlösung für.
00:49:33: Also muss man vielleicht irgendwann gucken, möchte ich für den Träger noch weiterarbeiten?
00:49:36: Gibt es so Glückträger die das auch anders sehen?
00:49:39: Aber ich brauche dann irgendwann auch disziplinär schon mal einen Moment.
00:49:43: Das muss dann irgendwann kommen.
00:49:44: Ja Abmahnungen, Auflagen, die unterschrieben werden.
00:49:48: Genau schriftliche
00:49:49: Zielvereinbarungen.
00:49:51: Die dann genau unterzeichnet werden und so weiter.
00:49:55: Und das ist nochmal ein ziemlich wichtiger Punkt, wo rauf ich auf jeden Fall hinaus wollte auch noch.
00:50:01: Dass natürlich die Funktion der Leitung unglaublich wichtig ist im Zusammenhang mit institutionellem Kinderschutz und die Zusammenarbeit mit dem Träger da eine enorme Rolle spielt.
00:50:16: also wie gut da die Zusammen Arbeit stattfindet wie da auch Hand in Hand gearbeitet wird.
00:50:21: und also so viele Leitungen sagen dann, ja das ist ja schön und gut.
00:50:26: Da sind mir aber die Hände gebunden ich kann.
00:50:29: Also da ist nichts möglich und da habe ich auch die Unterstützung vom Träger nicht.
00:50:34: Und dann traue ich mich natürlich als Leitung dann wieder nicht in die Führung zu gehen weil ich da die Unterstützung vielleicht vom Trägern nicht hab.
00:50:43: Ehrlich gesagt wünsche ich mir da manchmal ein bisschen mehr dickeres Fell bei den Leitungskräften.
00:50:49: Ich habe mal in einer Weiterbildung für Führungskräfte in Kitas gesessen, da waren Kollege dabei und also auch Weiterbildner.
00:50:59: Und wir haben einen Praxisbeispiel gearbeitet und ich habe sehr viel versucht dem Leiter der das Praxism Beispiel eingebracht hat Mut zu machen klar mit damit weiter umzugehen die so Beratungsresizent und auch wirklich Verweigerer der Selbstreflexion gezeigt hat.
00:51:17: Und irgendwann sagte mein Kollege, ja dann hör doch mal auf ihr das so bequem zu machen bei dir in der Einrichtung.
00:51:23: Und damit ist nicht gemeint zum Mobben!
00:51:26: Damit ist NICHT gemeint jemanden auf einmal unfair zu behandeln.
00:51:30: Gar nicht.
00:51:31: Aber ich habe gedacht er ist völlig recht.
00:51:32: Es ist irgendwann auch mal wirklich wichtig zu sagen Nein die Grenze steht.
00:51:38: Ich hab gesehen du hast sie wieder überschritten Hier ist unsere Zielvereinbarungen Mittel der Zielvereinbarung, dass ich mir unterschreiben darf und sage, das ist ganz klar.
00:51:49: Also ich kann mir Zeugen dazu holen, ich kann die Stellvertretung dazu holt und sagen Das ist vereinbart worden und dieses Verhalten hier wird nicht mehr toleriert.
00:51:56: Das ist so ein bisschen blöd weil es eigentlich nicht das ist wie wir arbeiten wollen.
00:52:01: aber Ich finde das ist das Mindeste, dass sich dann wirklich Ganz also muss nicht persönlich angreifend werden.
00:52:08: Das muss nicht sein.
00:52:09: Kann genauso sein.
00:52:10: liebe Kollege lieber Kollege Da ist es wieder stoppt Und ehrlich gesagt würde ich das irgendwann auch rausholen, vor dem nicht mehr vor Kollegen oder so.
00:52:20: Ich halte da ganz, ganz tief von.
00:52:23: Aber die Kollegen müssen auch irgendwann mitbekommen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat.
00:52:27: Also das sind ja so Estalationsstufen...
00:52:31: Wie dafür das ganze Team auch?
00:52:33: Wie das
00:52:33: für das Team auch wirkt.
00:52:34: also wenn man immer als Teamkollegin, also ich erinnere mich auch gut daran Wir haben ja auch unterschiedliche Motivationsgrade oder würde und ich erinnere mich gut daran, dass sich immer eher die extra Meile gegangen bin.
00:52:48: Weil es mir so ein Spaß gemacht hat so ne?
00:52:50: Und dann gab's aber die haben das nicht gemacht und irgendwann fand ichs voll unfair!
00:52:54: Und ich hab mich mit drei kleinen Kindern abgehetzt, pünktlich zum Dienst zu erscheinen und trotzdem damit das mal einzuspringen.
00:53:00: Ich habe zu Hause alles unorganisiert und andere waren immer öfter zur Späte oder haben keine Spieldienste übernommen oder so.
00:53:06: Also ich glaube, das sind Alltagssituationen.
00:53:07: Das kennen wir aus ganz vielen Teams und Einrichtungen.
00:53:10: Wenn da Leidung nicht mal irgendwann reagiert, dann denken doch die Leute, als sich engagieren auf ... Sag mal was soll das denn hier?
00:53:18: Entschuldigung reiß mir den Hintern auf!
00:53:21: Und der oder die Kollegin oder der Kollege, die machen was sie wollen und ja also wofür mache ich das denn noch hier.
00:53:27: Und dann passiert dass es die besten gehen.
00:53:29: will ich das als Führungskraften eigentlich nicht?
00:53:33: Ja genau!
00:53:33: Also das finde ich auch super wichtig.
00:53:36: nochmal dein Danke für dieses Statement.
00:53:38: weil also da wünsche ich mir auch von Leitungen an vielen Stellen viel mehr Führungsstärke, viel mehr dickes Fell wie du auch gesagt hast um eine bestimmte Vision zu verfolgen.
00:53:49: Um auch vor allem diejenigen, die das diese Arbeit so gerne machen und die so sehr auf achtsame Pädagogik, auf ein achtsames Miteinander achten, dass sie nicht gehen, dass die bleiben.
00:54:02: Und dafür ist ein konsequentes Handeln in so einer Situation unglaublich wichtig – auch wenn ich mir dabei keine Freunde mache!
00:54:11: Da brauchen wir unbedingt starke Leitungen, die da auch aushalten, entsteht.
00:54:17: und tatsächlich gehe ich auch soweit, dass sich sage in so vielen Berufen.
00:54:21: Es ist so wichtig das man am Zahn der Zeit ist und dass man sich weiterbildet und eine Fachkompetenz hat die wirklich aktuell ist.
00:54:31: Und wenn ich die nicht habe wie zum Beispiel in der Informatik dann kann Und da, finde ich.
00:54:37: Da dürfen wir uns in der Pädagogik noch viel mehr trauen auch zu sagen dass Personen einfach nicht gemacht sind dann dafür und das wird das auch entscheiden müssen und gleichzeitig mag ich das jetzt auch nochmal mit den Trägern hervorrufen also nochmal unterstreichen Es gibt einfach Träger, die unterstützen da wirklich wenig.
00:54:56: Und es gibt Trägers, die sind da auch pädagogisch fachlich super gut aufgestellt haben genaue Abläufe und das funktionieren einfach Hand in Hand.
00:55:05: Das ist dann wieder für Leitung einfacher!
00:55:09: Ich finde Kinderschutz ist so ein komplexes... Thema und es muss auch so vielen Ebenen funktionieren.
00:55:15: Das haben wir jetzt ja so besprochen, also erst mal wie sind die Rollen verteilt?
00:55:20: Es geht die Leitung wirklich in ihre Führungsrolle oder bleibt es führungslos?
00:55:24: und eine Fachkraft übernimmt diese Rolle und dadurch werden Konflikte geschürt ohne Ende.
00:55:30: Also geht die leitung in diese Führungssrolle aber hat die Leitungen eben auch den Support vonnehmen Vom Träger.
00:55:36: Ja, komplexes Thema vor allem in der Leitung.
00:55:41: Auf jeden Fall!
00:55:43: Und so komplex es ist wenn ich trotzdem echt davon überzeugt
00:55:46: das
00:55:47: kleine... Dinge in riesen Unterschied machen werden.
00:55:50: Es gibt ja auch diese ein Prozent Theorie, also wenn ich um einen Prozent den Navi verschiebe auf der Landkarte komme ich gar nicht so an das Gauss und ich finde diese Kleinstritte dazu kann ich mich immer wieder entscheiden.
00:56:01: Ich muss nicht sofort mein ganzes Team umkrempeln aber ich brauche manchmal Puste durch diese Veränderungsprozesse zu gehen und die klare Vision wie du das vorhin gesagt hast wo möchte ich irgendwann hin?
00:56:10: Und Teams die fantastisch funktionieren haben sich dahin gearbeitet.
00:56:15: Das ist dir nicht einfach ins Schuss gefallen.
00:56:17: Das lohnt sich, dann macht Arbeit nur nicht die
00:56:19: Spaß!
00:56:20: Ja, Qualität kommt nicht von ungefähr... das ist eine Entscheidung bis zu gehen und es hängt viel von der Leitung ab.
00:56:27: Wir sind schon eigentlich fast am Ende.
00:56:29: Magst du noch mal vielleicht für die zuhörenden Leitungen?
00:56:35: Ja, wie so zusammenfassende Tipps mit auf den Weg geben.
00:56:40: Welche Schritte wichtig sind um eben als Leitung sich gut für den institutionellen Kinderschutz aufzustellen?
00:56:47: Ich möchte euch als Leitungskräfte total ermutigen an der Teamkultur zu arbeiten und gute Feedback-Kultur aufzubauen.
00:56:54: Das muss man richtig üben indem man sich viele positive Sachen als Feedback zurückspiegelt damit es wenn's um die schwierige Reptile geht dann ein bisschen geübt ist schon im Team.
00:57:04: Das finde ich ist total wichtig.
00:57:05: Ihr habt eine dicke Vorbildrolle und damit möchte ich nicht ein Müllstein auf eure Schulter legen, sondern eher euch Wind in die Segel geben.
00:57:13: Ihr könnt total viel bewegen als Leitungskräfte durch die Art und Weise wie ihr mit euren eigenen Fehlern oder insgesamt mit belastenden Situationen und so wie ihr schon mit Stress damit umgeht.
00:57:26: Strahlkraft, wenn ihr gut für euch sorgt.
00:57:28: Wenn selbst für Sorge eine Rolle spielt, wenn Krankheit nicht so etwas wird.
00:57:35: Wo man nur sagt ja schon wieder krank.
00:57:37: also ich kenne die wenigsten Menschen, die freiwillig krank werden und es gibt auch immer ein bisschen die das ausnutzen.
00:57:42: aber Leute lasst uns doch mal bitte uns nicht immer nach denen ausrichten sondern nach den anderen also daran zu bauen Und wirklich immer wieder mehr selbst als Leitungskraft in Erinnerung rufen.
00:57:53: Was möchte ich, was ihr in der Strahlkraft hat außerhalb der Einrichtungen?
00:57:56: Das möchte ich dass die Leute in Hause stören!
00:57:59: Das hat eine Relevanz das ist eure Aufgabe als Leitungskräfte und da wünsche ich euch von ganzem Herzen Mut!
00:58:05: Mut diese Rolle anzugeben Geduld und Spucke jemanden mit dem ihr drüber reden könnt was auf den Weg alles schön
00:58:13: erfällt.
00:58:14: sucht euch ne gute Intervisionsgruppe mit Kolleginnen und Kollegen innerhalb des Träger Überträger grenzen hinaus ist tut und fast war gut da auch nochmal andere strukturen erzählt zu bekommen.
00:58:25: also sucht euch selbst ein unterstützungssystem außerhalb der kita.
00:58:28: das würde ich auf jeden fall allen raten.
00:58:31: Ja, immer wieder auch für euch selber zu sorgen dass ihr die Kraft beibehalten könnt.
00:58:35: Ich finde das jetzt auch ganz ganz ganz wichtiger Bestandteil davon ob ich Arbeit in gitarre begleiten kann.
00:58:40: macht
00:58:41: genug
00:58:42: pausen macht Pausen bitte als leitungskräfte.
00:58:46: feierabende Nicht so viele Überstunden, also lebt auch eine Selbstgesorge damit ihr durchhalten könnt.
00:58:54: Das finde ich ist witzigerweise ein wichtiger Teil von Kinderschutz tatsächlich.
00:58:58: Dabei belasse ich es mal!
00:58:59: Es waren jetzt Stunden Gedanken.
00:59:01: auf jeden Fall das war ein ganz herrlicher Gedanke und sehr motivierend.
00:59:07: Vielen Dank Kerstin dass du da warst.
00:59:09: Ja gerne, es hat mich gefreut.
00:59:11: Mach's gut Tschüss.
00:59:14: Ich hoffe, dass ihr eine Menge mitnehmen konntet aus dieser Podcast-Episode.
00:59:18: Ich danke Kerstin Schaddis auf jeden Fall sehr, dass sie hier mit ihrem Wissen uns mitgenommen hat in die Welt der Leitung und eurer Fragen beantwortet wurden!
00:59:28: Falls ihr Kontakt aufnehmen wollt mit Kerstin Schalles oder mir findet,
00:59:33: ihr
00:59:33: alle Informationen in den Shownotes und ich verlinke euch auch noch mal die Folge zu der Studie.
00:59:39: Zu der Bertelsmann-Studie über den Kinderschutz.
00:59:42: Das setze ich alles nochmal an die Shownote und danke euch fürs Zuhören!
00:59:47: Und hoffe, euch gehts allen gut!
00:59:49: Ihr
00:59:50: habt
00:59:50: einen schönen Sommer gehockt also die Sommerferien sind ja jetzt bei den meisten schon wieder vorbei Und wünsche euch vor allen Dingen einen guten Start ins neue Kita-Jahr.
01:00:02: Wie schön, dass ihr immer noch dabei seid und macht's gut!
01:00:06: Bis zum nächsten Mal,
01:00:24: tschüss!
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