86 - “Das partizipatorische Eingewöhnungsmodell” mit Prof. Dr. Alemzadeh

Shownotes

Noch ein neues Eingewöhnungskonzept? Es gibt doch schon so viele, mag der ein oder andere vielleicht denken. Doch es gibt noch kein Konzept, das sich grundsätzlich an den Bedürfnissen der Beteiligten ausrichtet und weniger nach einem Ablaufplan.

In dieser Podcastepisode ist Prof. Dr. Marjan Alemzadeh zu Gast. Sie ist die Begründerin des “Partizipatorischen Eingewöhnungsmodells” und erklärt anschaulich, was an diesem Eingewöhnungsmodell neu ist, warum es ein neues Modell braucht, was für sie eine partizipatorische Eingewöhnung so relevant macht und was die “Partizipatorische Eingewöhnung” genau ist. Sie erklärt den Ablauf des Modells und berichtet hin und wieder über die Studie, welche sie momentan zur partizipatorischen Eingewöhnung durchführt.

Viel Freude beim Anhören!

Bücher zum Thema bedürfnisorientierte Eingewöhnung:

Kontakt zu Prof. Marjan Alemzadeh

Hier alle Infos und Anmeldung zum Vortrag "Die Sache mit dem Bauchgefühl. Biografische Selbstreflexion als Grundlage für gewaltfreie Pädagogik":

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Kommentare (1)

Ora

Ich bin absolut begeistert vom partizipatorischen Modell. Vielen Danke für diese tolle Podcast - Folge! Das Berliner Modell ist älter als ich - die Zeit für ein neues, feinfühliges Modell ist überfällig. Bitte tragt dieses Modell in alle Bereiche von Krippe, Kindergarten und die Fachleitungen, unermüdlich. Ich werde meinen Teil sehr gerne dazu beitragen! Die Eingewöhnungen (fünf Stück), die ich gesehen habe, waren beziehungslos und nur mit Weinen und Festklammern verbunden. Trotzdem mussten die Kinder getrennt werden und wurden nicht in der Trauer begleitet sondern abgelenkt. Ja auch diese Kinder werden "eingewöhnt", diese Kinder haben keine Wahl. Ihre Signale werden ignoriert. Der Trugschluss daran ist, dass die Beziehung vom Kind zur Fachkraft eine positive, empathische Bindung ist. Hier stimmt absolut etwas nicht! Das ist ein Modell der Zukunft!

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